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Geschrieben von Administrator
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Samstag, 15. September 2007 |
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Wäre er in der Politik müsste der Kölner Kardinal Meissner seinen Hut nehmen,. So aber kann er gezielt attackieren und kritisieren, wen auch immer er will - pauschal alle Künstler, die nicht ausdrücklich ihre Arbeit als christlich im Sinne und im Dienste der Kirche verstehen und auch dann, wenn einer der Kirche großartige Kirchenfenster zum Geschenk macht, die dem Herren des Herren nicht gefallen. Also bemüht er den Begriff "entartet", erklärt, Werke, die nicht den Vorstellungen der Kirche entsprechen als "entartete Kunst", die entweder verboten oder verbrannt gehört - wie schon einmal in Deutschland. Nein, so meint er das doch gar nicht sondern als Denkanstoß. Sollen die Maler, Schriftsteller, Komponisten sich besinnen und auf den rechten Weg finden. Mehr will der Gottesmann doch gar nicht.Meissner ist nicht so dumm , um nicht zu wissen, was er sagt. Er provoziert ganz bewusst, wie sein Amtskollege, der Frauen, die nicht im Sinne der Kirche brav zu Hause bleiben sondern Kinder in die Welt setzen und gleichzeitig berufstätig sind zu Gebärmaschinen erklärt. In Zeiten, in denen immer mehr Frauen und auch Männer der katholischen Kirche Gehorsam und Gefolgschaft verweigern, müssen die alten Herren wohl immer mal ordentlich auf den Putz hauen, damit sie Beachtung finden - mit absurden entarteten Sprüchen.
Deutscher Michel
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