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Die Kunst des Lokomotivführers |
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Geschrieben von Administrator
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Sonntag, 2. September 2007 |
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Den Spirit zu führen, die Königin der Lokomotiven in Australien, das war nicht irgendein Job sondern das war eine große Kunst und wer es bis dahin gebracht hatte so wie Paddy Ryan, der hatte es geschafft. Dabei ging es nicht um das Geld sondern um eine Lebensaufgabe. Damals in den Fünfzigern, als noch unter Dampf gefahren wurde, zusammen mit einem Heizer, war 'Paddy ein Meister seines Fachs, der den Atem seiner Lok kannte, der ohne Instrumente nur spürte und jeden Kilometer der Strecke fühlte, bis zu jenem letzten Tag, jener verhängnisvollen Stunde als er schon auf eine Diesellok umgestiegen war. Steven Carroll führt uns in das Leben der kleinen Leute in einem Vorort von Melbourne, erzählt von Vic, der einmal so weit kommen möchte wie Paddy, von Padsy Bedsers und ihrem heimlichen Geliebten und dem Jungen Michael. Wir erleben eine gepflegte und doch langweilige Idylle mit den Biografien dieser Leute, die uns seltsam anrühren. Caroll hat dabei eine liebenswerte Sympathie, wie wir sie von John Steinbeck kennen - Australien abseits üblicher Klischees und uns vielleicht gerade deshalb so vertraut. Ein gerade in seiner leichten und klaren Erzählweise spannender Roman. Empfehlenswert ! 
Verlag Liebeskind www.liebeskind.de
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 2. September 2007 )
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