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Sasha Waltz' Medea Inszenierung |
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Geschrieben von Administrator
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Dienstag, 14. August 2007 |
 Kaum eine alte Geschichte von Rache, Eifersucht und Kindstötung ist in der Gegenwart so aktuell wie die der Medea. Im Grand Theatre von Luxembourg inszeniert die Berliner Choreografin und Tänzerin Sasha Waltz Pascal Dusapins „Medea“-Oper. Eine Liebende, eine Opfernde oder eine Mörderin? Waltz orientiert sich an älteren Auslegungen des Stoffes sowie an zeitgenössischen Interpretationen, und portraitiert Medea nicht als Verrückte, die aus Eifersucht ihre Kinder tötet, sondern als eine starke Frau, die unter dem Druck der Gesellschaft handelt. Als Grundlage für die choreografisch-musikalische Auseinandersetzung dient ihr dabei Pascal Dusapins Komposition „Medeamaterial“ (1991) zum Text von Heiner Müller. Ein Stimmungsbild entsteht, bei dem zuallererst die Körper sprechen. Die Solopartie der Medea übernimmt Caroline Stein, die berühmte Koloratursopranistin. Wie auch schon bei „Dido & Äneas" arbeitet Sasha Waltz auch diesmal erfolgreich mit der Akademie für alte Musik Berlin und dem Vocalconsort Berlin zusammen.
Deutschlandpremiere am 16. September 2007
Staatsoper „Unter den Linden“
Unter den Linden 7
10117 Berlin
Tel.: 030/ 20 35 40
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 14. August 2007 )
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