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Helga Goetze - Liebe und Kunst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kulturinfo-Team   
Montag, 13. August 2007

Helga Sophia (Goetze) wurde am 12.3.1922 in Magdeburg geboren. Sie besuchte das Ober-Lyceum bis zur Prima. 1942 heiratete sie Kurt Goetze, einen Prokuristen der Deutschen Bank und bekam sieben Kinder. Seit 1939 lebte sie in Hamburg.

Seit 1961 war sie Mitglied des Vereins für Kriegsdienstverweigerer, von 1963 bis 73 in der „Freien Akademie“.

1966 machte sie eine Ausbildung zur staatlich geprüften Wirtschaftsleiterin.

1968 lernte sie während einer Urlaubsreise Giovanni, einen Italiener, kennen. Die sexuelle Begegnung mit Giovanni, die ihr Mann bewusst gewähren ließ, prägte Helgas weiteren Werdegang.

1972 eröffnete sie in ihrem Haus ein Institut für Sexualinformation und verlegte später diesen Tätigkeitsbereich in das Hamburger Jugendzentrum „Fabrik“.

1973 hatte Helga einen Aufsehen erregenden Fernsehauftritt mit dem Titel „Hausfrau sucht Kontakte“, in dem sie ausführlich über ihre sexuellen Erfahrungen sprach. Daraufhin veröffentlichte Volker Ellis Pilgrim das Buch „Helga Goetze, Hausfrau der Nation oder Deutschlands Supersau, Zeugnisse eines Aufbruchs“.

1978 kam sie nach Berlin. 1980/81 lernte sie Rosa von Praunheim kennen, der sie drei Stunden lang interviewte und filmte und diese Dokumentation später in seinen Film „Rote Liebe“ integrierte.

Seit 1970 schreibt sie Gedichte und Texte. Außerdem malt und stickt sie kleine und große Bilder.

Seit 1983 steht sie täglich zwei Stunden an der Gedächtniskirche. Als Mahnwache rüttelt sie dort Vorübergehende wach.

Ihr Thema: Wer nimmt das Leiden der Kinder wahr? Wer nimmt die Sexualnot der Heranwachsenden und die der Frauen über 30 wahr?

Mehr Informationen unter http://www.helgagoetze.de/1home.htm

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. August 2007 )
 
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