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Sieg für die Hufeisennase PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 13. August 2007

Empörung in den Behörden. Beamte reiben sich verwundert die Augen. Bauunternehmer, den Gewinn bereits einkalkuliert sind stinkesauer. Hat doch so ein Miniatur - Mistvieh ihnen im letzten Augenblick erst einmal ihr Geschäft versaut. Die kleine Hufeisennase, eine bedrohte Fledermausart von gerade mal vier Zentimeter Länge, flattert pfeilschnell durch die Elbaue , frißt nachtaktive Insekten und bringt ein Brückenbauprogramm über die Elbe zum Erliegen. Hat man sich in Dresden um die Aberkennung als Weltkulturerbe auch einen Dreck gescheert so kommt ihnen dieser Naturzwerg ins Gehege. Wozu brauchen wir Fledermäuse - wenn es um die schnelle Verbindung geht ,  wozu Adler in ihren Horsten oder Trappen auf den Feldern oder Alleen, die halsbrecherischen Kamikaze - Fahrern im Wege sind und gerodet gehören. Die kleine Hufeisennase als David gegen eine starrsinnige Fortschrittslobby - die ja auch nach Alternativen suchen und zum Beispiel einen Tunnel bauen könnte. Aber was solls - das bißchen Weltkulturerbe, die paar Fledermäuse, spielt doch keine Rolle bei der globalen Zerstörung- oder ?

Dieter Müller

 
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