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Gewalt in jeder Form, die Vernichtung von Gegnern, gehört zur Geschichte der USA und wird als selbstverständlich akzeptiert..
Ob Indianer oder Sklaven, ob Hiroshima, Korea, Vietnam, Grenada, Chile, Irak oder Guantanamo, nicht genannt die Foltergefängnisse irgendwo in Europa. Richtig ist, was dazu erklärt wird. Jedes Mittel ist dabei recht – und es wundert uns doch nicht, dass jeder anständige weiße Amerikaner seine Knarre im Schrank hat, weil ja ein anderer mit seiner Knarre kommen könnte.
So gehört die Verherrlichung von Gewalt seit jeher zum american way of life – im Kino, in Videospielen und auch im Kinderzimmer. Ob Rambo oder Krieg der Sterne – also alte Kamellen – auch wir sind von der Welle der Action – und Zerstörungsproduktionen überrollt worden und haben dafür bezahlt , nicht nur mit Mark und später mit Euro sondern auch mit einem veränderten Bewusstsein.
Alles , was uns bisher geboten wurde, ist nun durch Transformer überboten worden, eine Gewaltorgie, die Darstellung von Vernichtungsmaschinen, die je nach Bedarf andere Formen annehmen können. Das eigentlich Fantastische und Einzigartige – die US – Armee hat finanziell, materiell und ideell geholfen. Sie hat an den Drehbüchern mitgearbeitet, sie kontrolliert und nach ihren Wünschen mit gestaltet. So erhofft sich das Pentagon Image – Gewinn. Ein gelungener Coup. Der Film ist bereits jetzt zum größten Kassenerfolg in Amerika geworden und dank großer Werbekampagnen werden auch bei uns Millionen dieses Machwerk konsumieren – nicht etwa Jugend gefährdend. Und ein noch größerer Gewinn durch Spielzeug für die Kleinen, die nun zu Hause üben, wie sich alles kaputt machen lässt.
Damit führen die USA fort, was bei den Nazis unter Göbbels begonnen hat, die Aufrüstung im Kinderzimmer. Und die Anstrengungen in der DDR die Nationale Volksarmee populär zu machen nehmen sich dagegen geradezu rührend aus. Den Wehrkundeunterricht kann man sich in Amerika ohnehin sparen. Das funktioniert mit ausgeklügelter Werbung und einträglichen Milliarden – Geschäften.    
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