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Welch eine meisterhafte Autorin, die es hier weiter zu entdecken gilt ! Betörende und berührende Geschichten einer irisch – amerikanischen Schriftstellerin, die im Alltäglichen die großen Alltagsdramen des Lebens darstellt – und die schließlich selbst am Leben scheiterte. Kolumnistin beim „New Yorker“, getrieben zu einem unruhigen Wanderleben, gepeinigt von schizophrenen Schüben wurde sie mehrfach in psychiatrische Kliniken eingewiesen. Sie starb vergessen 1993 in New York.
Ihr litararisches Testament sind Romane und Erzählungen von einer großen Traurigkeit, sie handeln von der Einsamkeit verheirateter Frauen, die ihre Erwartungen an das Leben und die Liebe enttäuscht sehen, denen, von Kindern und Männern verlassen, am Ende nichts bleibt. Es ist eine für viele heute kaum mehr vorstellbare trostlose Zeit, die Frauen in der Mitte und im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts noch immer scheinbar klaglos erduldet haben – oder sollte es solchen Konstellationen noch heute geben – im Mittleren Westen der USA, in der deutschen, der französischen oder der spanischen Provinz ?
Die Bücher Maeve Brennans sind melancholisch und schön, traurig und fesselnd. Sie beschreiben das scheinbar eher Nebensächliche, charakterisieren mit feinen Beobachtungen und zeigen damit zugleich die große unerfüllte Sehnsucht, wie den Teppich mit den großen pinkfarbenen Rosen, auf dem Lily Bagot gerne davonfliegen möchte, diese Träume aber sich und ihren Kindern verwehrt . 
Der Teppich mit den großen pinkfarbenen Rosen
Mr. und Mrs.Derdon
Alle Steidl Verlag
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