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Dieses Buch, so heißt es, will ein Lese – Verführer sein. Seine Lektüre macht neugierig auf Unbekanntes, Überraschendes, bietet Entdeckungen eines leidenschaftlichen Lesers. Er nimmt uns mit bis in die Antike, rät zu Gustav Schwabs Sagen des klassischen Altertums, neben Homer zu Plutarch und Horaz, weiter zu den Nibelungen, Don Quichote, schließlich landen wir bei Thomas Mann, Hermann Hesse und Heinrich Böll. Dazwischen viel Unbekanntes – und Abschweifungen von besonderer Art : die Begeisterung Klaus Walthers für Kriminalromane, seine Aufmerksamkeit für Reiselektüre und auch die Berücksichtigung von so genannter Trivialliteratur – ob Karl May oder Hedwig - Courth-Mahler: keine Angst vor köstlichen Kitschexcursionen.
Große Aufmerksamkeit widmet der Buchbessene der Lyrik, die zur Hand zu nehmen er besonders empfiehlt und der Literatur aus der DDR – kein Wunder, denn dort, in Leipzig, hat er seine Wurzeln.
Was soll man lesen ? Und wie soll man lesen ?
Auch Walther weiß keine klaren Antworten. Soviel aber doch : keiner sollte sich dem Zwang von Bestsellerlisten und literarischen Moden unterwerfen. Niemand sollte sich dazu zwingen ein Buch zu Ende zu lesen, wenn es ihm nicht gefällt oder ihm zu langweilig ist. Es ist wie beim Essen – kein Fastfood sondern lesen mit Genuss, das , was gefällt. Und so ist Walther denn doch ein Verführer zum Lesen gelungen.
Aufbau Taschenbuch
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