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Zum Tod von Jörg Immendorff |
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Geschrieben von Kulturinfo Team
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Mittwoch, 30. Mai 2007 |
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Jörg Immendorff ist tot. Der Maler und langjährige Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie wurde nur 61 Jahre alt. Nach langem Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS erlag der Künstler am vergangenen Montag in seinem Haus in Düsseldorf einem Herzstillstand.
Der Tagesspiegel schreibt dazu am 29.05.2007: „Immendorff, der Politrebell, wilde Expressionist und scharfe Kritiker der bundesrepublikanischen Politikszene, nun als zahmer Staatskünstler und Kanzlerfreund?“ Noch Mitte Januar 2007 präsentierte der todkranke Maler zusammen mit seiner Frau Oda Jaune das Staatsportrait des Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder in seinem Atelier. Der Ex-Bundeskanzler im Stil eines überlebensgroßen, antiken Cäsaren im Bronzeton. Angereist zur Präsentation war Gerhard Schröder dazu persönlich. Diese Aufmerksamkeit tat Immendorff gut.
Der Tagesspiegel schreibt weiter: „Kein anderer deutscher Künstler, ausgenommen vielleicht Martin Kippenberger, hat in den letzten Jahren so viel öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Eine Aufmerksamkeit, die sich zu gleichen Teilen aus dem voyeuristischen Interesse an Skandalberichten, Gerichtsverfahren und Krankheitsdiagnosen speiste – und aus Hochachtung ob des trotz alledem unverdrossen fortgeführten Lebenswerks.“ Auch wenn der frühere Beuys-Schüler immer wieder auch außerhalb der Kunstszene für Schlagzeilen sorgte, tat dies seinem künstlerischen Ruf keinen Abbruch.
Immendorff hinterlässt seine 30 Jahre jüngere Frau und ehemalige Schülerin Oda Jaune und eine gemeinsame kleine Tochter.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. Mai 2007 )
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