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Rufus Wainwright - Das Neue im Alten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion InMedia   
Donnerstag, 3. Mai 2007

Der Reiz liegt in der Entwicklung unerwarteter Spannungsbögen. Natürlich haben die Werke großer Komponisten bereits eine klare Beziehungsstruktur gesellschaftlicher, künstlerischer und immanenter Komponenten, die einen wesentlichen Teil ihrer Bedeutung im kulturellen Diskurs ausmachen. Darüber hinaus aber können sie Zusammenhänge offenbaren, die den historischen Kontext ergänzen, wenn sie sorgsam ausgewählt neu kombiniert werden. Es entstehen emotionale und mentale Geflechte, die ein Oeuvre oder auch Teilaspekte daraus anders als bisher verständlich machen. Und auch das ist ein Aspekt der in vieler Hinsicht wegweisenden Yellow Lounge Reihe der Deutschen Grammophon. Denn es ist eine Sache, den Szenegängern von Berlin jeden Monatsanfang ein klassisches Club-Programm zu präsentieren. Es ist aber außerdem noch eine besondere Herausforderung, es wie der Popkünstler Rufus Wainwright mit einer komplexen Dramaturgie von Bach bis Schnittke zu versuchen und deren Werke sogar mit Interpretationen eigener Kompositionen durch das Fauré-Quartett zu rahmen. Musik gehörte für Rufus Wainwright von Kindesbeinen an zum Alltag.

Details:

http://www.klassikakzente.de/rufus_wainwright_das_neue_im_alten_123839.jsp
 
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