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Millers Handlungsreisender als Neuinszenierung von Tina Lanik im Münchner Residenztheater |
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Geschrieben von Isa
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Donnerstag, 3. Mai 2007 |
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Sieht man das Bühnenbild von Magdalena Gut im Münchener Residenztheater fragt man sich, ob es sich um Sperrmüllhalde, Kinderkarussell oder Kippenberger- Installation handelt.
Es ist eine Neuinszenierung von Arthur Millers „Handlungsreisenden“ durch Tina Lanik.
Willy Lohmann ist ausgebrannt, gefeuert, selbstmordgefährdet und sieht sein Glück auch nicht mehr in den Mitdreißiger-Söhnen Oliver Nägele und Marcus Calvin. Erst wenn er in den Straßentod rast, finden er und seine Söhne eine resignierende Freiheit in einem hilflos egozentrischen Weltbild. Tina Laniks Inszenierung liegt jedoch auf schwerelosem Grund, da es ihr an Alltäglichkeit fehlt, die nur in ein paar Momenten der Absurdität und Intimität vorhanden ist. Einzige Konstante ist Elisabeth Schwarz als Willys verglühte Ehefrau.
Sie ist es, die den letzten Monolog an die Freiheit sprechen darf, das einzige, was von Millers „Handlungsreisendem“ übrig geblieben ist.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. Mai 2007 )
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