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Doris Runge: die dreizehnte - Gedichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Dieter Bub   
Dienstag, 24. April 2007
Das Leben in aller Kürze. Ein paar Zeilen nur, manchmal fünf genügen das leben zu fassen – die Liebe in den Zeiten des Alters, die Kerle auch immer noch selbst zahnlos unersättlich, Wintersonne, die nach den Krähen sucht, den Spaziergang zum Ende der Saison, Gäste die kommen, junge Wandervögel und ein Kerl, der säuft wie ein Fass ohne Boden.
Doris Runge ist eine Sprachverknapperin, benötigt wenig, sich, andere, Situationen, zu beschreiben, Beobachtungen in ihrem weißen Haus in Cismar. Es sind Gedichte, aus denen Wehmut klingt, erlebte Erkenntnis, genaue Beobachtungen. Wieder einmal 88 Seiten nur, wertvolle Seiten, eine verzaubernd nachdenkliche Lektüre zu vielen Gelegenheiten, gelesen unterwegs im Zug , am Abend, in den Tagen von Abschied und Schmerz, hinzugefügt den Lyrik – Kostbarkeiten.
 
Dieter Bub.  
 
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