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Richard Yates: Easter Parade PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Eric von Sydow   
Sonntag, 15. April 2007
Easter Parade ist eine zugleich faszinierende als auch bedrückende Geschichte über das Leben im amerikanischen Mittelstand, als Roman ebenbürtig den großen Bühnenwerken Millers und Williams wie "Tod des Handlungsreisenden" oder "Wer hat Angst vor Virginia Woolf". Easter Parade ist die Geschichte der Schwestern Sarah und Emely, die mit ihrer geschiedenen Mutter von Ort zu Ort ziehen müssen, die sich ihn ihnen immer etwas vormacht - Entwurzelte, von denen die eine, Sarah Zuflucht in einer Ehe mit drei Kindern sucht, die andere dagegen das College wählt und sich in zahlreichen Affären im Glück bemüht. Letzten Endes sind sie gescheiterte, einsame Frauen. Richard Yates erzählt das schnörkellos, lakonisch und erweist sich so als einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Ein Glück dass er, der beinahe Vergessene, wieder entdeckt wurde.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. April 2007 )
 
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