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Modemuseum Schloss Meyenburg |
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Geschrieben von Kulturinfo-Team
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Montag, 8. Januar 2007 |
Samt, Seide und Rüschen auf mehr als 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Diesen Herzenswunsch erfüllte sich Josefine Edle von Krepl auf dem Renaissance-Schloss in Meyenburg. Die leidenschaftliche Kleidersammlerin eröffnete im Juni 2006 gut 1 ½ Autostunden von Berlin entfernt, ihr eigenes Modemuseum.
Dort zeigt die gebürtige Fürstenwalderin Kleider, Schuhe, Ketten, Capes und sogar Dessous des vergangenen Jahrhunderts. “Schon als Kind habe ich zu sammeln begonnen“, sagt die 62-jährige. So gehört ihr Besitz heute zu einer der weltweit größten Privatsammlungen historischer Kleidungsstücke und Accessoires.
Wer das Modemuseum betritt ahnt schnell, dass die Sammelleidenschaft von Josefine Edle von Krepl weit über Kleidungsstücke hinausgeht. „Ich wollte ein Museum schaffen mit einer besonderen Atmosphäre, in der sich auch Laien beim Gang durch die Jahrzehnte wohlfühlen“, sagt die einstige Modestudentin. Aus diesem Grund hat sie 351 Kleider zu Epochen zusammen mit den jeweiligen Möbelstücken und Accessoires arrangiert. Zum Beispiel bilden Nierentische und Werbeplakate die Kulisse für die Mode der wilden 50ziger Jahre. Die Musikalische Untermalung lässt die historischen Kleidungsstücke zu neuem Leben erwachen.
Neben der Dauerausstellung hängen im Erdgeschoss des Schlosses die „Polydimensionalen Bilder“ der Textilkünstlerin Angelika Hecht-Schneewolf. Weitere Begleitaustellungen sind geplant. „Auch Lesungen, Konzerte oder Modeseminare sind denkbar,“ erzählt Museumschefin.
Dienstag bis Sonntag, 11–17 Uhr.
Tel.: 033968-508 961.
Infos im Internet: www.modemuseum-schloss-meyenburg.de
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. Januar 2007 )
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