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Geschrieben von Kulturinfo-Team
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Donnerstag, 8. März 2007 |
Eine anrührendes Buch. Der Roman über das Roma - Mädchen Zoli in den Wirren des 20. Jahrhunderts. Sie wächst bei ihrem Großvater auf, der mit Pferd und Wagen unterwegs ist und ihr, der Enkelin, etwas Ungewöhnliches gestattet - sie lernt lesen und schreiben, geht zeitweise in die Schule, erduldet die Schmähungen ihrer Mitschüler. Zusammen mit anderen Roma leben sie verborgen an einem Flußufer im Wald - dort wird der Großvater, der die Freiheit und Anerkennung durch den Kommunismus erwartet, von Tieffliegern vor seinem Wohnwagen erschossen. Nach dem Krieg, nach der ersten Euphorie, beginnt erneut die Erniedrigung der Roma. Wir sind mit Zoli durch das zerissene, von Grenzen zerteilte Europa unterwegs. Dabei lernt der Leser mit Vergnügen und auch Bewunderung viel über die Kultur der "Zigeuner", ist bei Beerdigungen, Hochzeiten und Auseinandersetzungen dabei - und in ihm entsteht der Wunsch auch nach solcher Unabhängigkeit und Heiterkeit.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. März 2007 )
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