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Geschrieben von Kulturinfo-Team
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Donnerstag, 1. März 2007 |
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Ein ehemaliger britischer Agent quittiert seinen Dienst, begibt sich nach Hause, wird betäubt und wacht in einem namenlosen Dorf unter Namenlosen auf , aus dem es kein Entrinnen gibt. Kontakt hat er nur mit einer immer wieder wechselnden Nummer 2, die zu seinem Gegenpart wird auf der Suche nach Nummer 1. Zu erleben war das alles bereits in den sechziger Jahren in der englischen Serie "Nummer 6 - The Prisoner". Diese über vierzig Jahre alte Geschichte ist ein Dokument der Film - und Fernsehgeschichte, nicht nur unter historischen Aspekten interessant sondern bis heute spannend und von hohem Unterhaltungswert. Kafka läßt grüßen ! Und Kafka ist uns heute gegenwärtiger denn je.
Gefangenenlager für Andersdenkende oder vermeintliche Terroristen sind Spezialität nicht nur von Diktaturen sondern auch von Staaten, die von sich behaupten ihnen gingen die Menschenrechte über alles. Beispiele sind die alte Sowjetunion mit ihren sibirischen Lagern, in denen alles verschwanden, die sich dem Wahn Lenins und Stalins widersetzten oder nur Opfer von Denunziationen geworden waren. Die Führung der selbsternannten Arbeiter - und Bauernrepublik DDR plante Internierungslager für den "Ernstfall" der Revolte und die USA gründeten Guantanomo - nicht auf eigenem Territorium. Die Überwachung der Menschen durch Staatsführungen war Thema von George Orwell und die Selektierung hat Schriftsteller als auch Filmemacher von jeher beschäftigt. Die DvD - Reihe "Nummer 6 - The Prisoner" bei Koch - Media - ein Klassiker.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. März 2007 )
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