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Grigorij Sokolov unterwegs |
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Geschrieben von Eric Vogler
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Donnerstag, 1. März 2007 |
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Ein Konzert mit Grigorij Sokolov gehört zu den größten Erlebnissen im Leben eines Liebhabers klassischer Musik , ein Geschenk für das Leben. Sein Konzert im Kammermusiksaal in der Philharmonie in Berlin, Teil einer mehrmonatigen Tournee als Solist, war von einer so spannenden Intensität, das er, wie er sich selbst äußert, das Publikum hat atmen und verweilen gehört - sie wie wir ihn im Adagio der Klaviersonate c-moll ihn atmen hörten. Dieses wunderbare Pianissimo, diese Behutsamkeit, diese Entdeckungen, in einem melodiös eher reduziertem aber kompositorisch umso komplexeren Stück. Der zweite Teil war eine furiose, einzigartige Begegnung mit Alexander Skrjabin - eine so gewaltige Darbietung von Preludes, Poemes und zwei Klaviersonaten. Ein musikalisches Wunder ! Ein tief berührtes, begeistertes Publikum. Jubel ohne Ende - und fünf Zugaben, mit Chopin und Bach - allein der zweite Teil so weit über anderthalb Stunden. Ein großes Glück, ein großer Abend !
Ein Abend, der auch die Schwächen vieler anderer erkennen läßt , die weit entfernt von Sokolov nur etwas vorspielen - wie Justus Frantz - oder uns mit artistischer Brillanz zu blenden versuchen - wie Lang-Lang. Aber allein sie hier zu erwähnen, lohnt kaum, ist nur eine Fußnote.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. März 2007 )
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