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Geschrieben von Dieter Bub
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Montag, 26. Februar 2007 |
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Ein gefährliches Buch, gefährlich, weil es den Leser um den Schlaf bringt. Entweder eine Wochenendlektüre oder ein, zwei kurze Nächte. Train, die Geschichte eines farbigen Jungen aus der Unterschicht in New York nach dem 2. Weltkrieg. Train ist Caddie im besten Golfclub der Stadt. Die Mitglieder sind selbstverständlich weiß. Die Träger der Bags schleppen die schweren Taschen für lumpiges Trinkgeld. Sie sind der letzte Dreck. Pete Dexter erzählt Trains Geschichte, der mit einer großen Naturbegabung für das Golfspiel aus dem Ghetto ausbrechen kann , mit Hilfe eines weißen Gönners, dessen Leben im Risiko und im Abenteuer zu bestehen scheint. Dieser Packart ist eine sympathisch und zugleich gefährlich geheimnisvolle Person, deren Vergangenheit - als ein hoch dekorierter Held im Krieg - und dessen gegenwärtiger Job bei der Polizei dem Leser verborgen bleiben, der ein Vergnügen daran hat andere für ihre Verbrechen brutal zu bestrafen oder zu provozieren. Er verstößt gegen die gesellschaftlichen Normen der puritanischen weißen Mittelschicht ebenso wie gegen die Regeln der Unterwelt. Packart liebt eine mißhandelte Frau und er begleitet Train und dessen verwirrten erblindeten Freund , einen ehemaligen Boxer. "Train" ist dabei kein herkömmlicher Krimi. Ein faszinierendes Buch, eine Geschichte ohne Ende, das Leben der Akteure wird weitergehen, ohne daß wir erfahren wie .... 
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. Februar 2007 )
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