|
Freiburger Barockorchester |
|
|
|
|
Geschrieben von Kulturinfo-Team
|
|
Dienstag, 20. Februar 2007 |
|
Eigentlich müsste das FBO den Barock längst aus seinem Namen entfernt haben. Denn Werke der Klassik, Romantik und Gegenwart gehören so sehr zum Repertoire der „Freiburger“, dass „Barock“ wie eine unnötige Einschränkung wirken mag. Aber einerseits betrachten die Musiker die Werke des 17. und frühen 18. Jahrhunderts immer noch als ihr Stamm-Repertoire, andererseits hat sich mit dem internationalen Erfolg des Orchesters sein Name wie ein Markenzeichen eingeführt.
Wie eine Marke für hohes spielerisches Niveau, für Experimentierfreudigkeit und Spielleidenschaft. Mit diesem Angebot spielen die „Freiburger“ ihre Musik in den großen Konzertsälen der Welt, häufig zusammen mit Künstlern wie René Jacobs, Ivor Bolton oder Trevor Pinnock, wie Cecilia Bartoli, Thomas Quasthoff, Andreas Staier, wie dem Arditti-Quartett, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem ensemble recherche oder wie der Schauspielerin Jutta Lampe.
Ob mit Dirigent oder unter der eigenen künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz oder Petra Müllejans: es ist inzwischen zum Prinzip geworden, Repertoire und Besetzungsstärke so offen wie möglich zu halten. So spielen die Freiburger aufwendige Opern und klein besetzte Kammermusik, barocke Concerti und groß besetzte romantische Sinfonien und in ausgesuchten Einzelfällen Werke der Gegenwart - im Stamm besetzt mit den 25 Gesellschaftern ihrer eigenen GbR. Dass sich künstlerischer Anspruch und unternehmerische Risikobereitschaft erfolgreich vereinbaren lassen, zeigen die eigenveranstalteten Konzertreihen in Freiburg (Konzerthaus), Stuttgart (Liederhalle) und Berlin (Philharmonie) und findet seinen besonderen Ausdruck in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem französischen Label harmonia mundi France.
Quelle: www.barockorchester.de
|