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Premiere bei der Berlinale: Goodbye Bafana PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kulturinfo-Team   
Montag, 12. Februar 2007

Die Verfilmung politischer Themen stellt für Filmemacher oft eine Gratwanderung dar, laufen sie doch Gefahr, das Geschehen zu sehr aus nur einer Perspektive zu beleuchten oder ins Klischeehafte abzurutschen.

Nicht so der dänische Regisseur Bille August: in seinem Rassendrama "Goodbye Bafana" mit Joseph Fiennes, Diane Kruger und Dennis Haysbert in den Hauptrollen erzählt er die wahre Geschichte eines weißen südafrikanischen Rassisten, dessen Leben von dem schwarzen Gefangenen Nelson Mandela verändert wird.

Die Geschichte setzt in Südafrika im Jahre 1968 ein: als Teil des Apartheid-Regimes betrachtet auch Gefängniswärter James Gregory (Joseph Fiennes) Schwarze als Menschen zweiter Klasse, obwohl er auf einer Farm in der Provinz Transkei aufwuchs und die Stammessprache Xhosa lernte. Aus diesem Grund erhält er den Auftrag, Nelson Mandela (beeindruckend: Dennis Haysbert) und seine Mitgefangenen auf Robben Island auszuspionieren. Nach und nach wandeln sich Greogorys Vourteile in Bewunderung für den charismatischen Anti-Apartheids-Kämpfer und er begreift, dass dessen wahren Ziele Frieden und Wohlstand für alle Menschen, ob schwarz oder weiß, sind. Doch mit der allmählichen Änderung seiner politischen Einstellung bringt Gregory nicht nur sich, sondern auch seine Familie in Gefahr...

Basierend auf den Memoiren von James Gregory schuf Bille August mit "Goodbye Bafana" ein bewegendes Plädoyer für die menschliche Kraft zu Umkehr und Neuanfang.

Leider startet der Film offiziell erst am 12. April in den deutschen Kinos - aber das Warten lohnt sich!

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. Februar 2008 )
 
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