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Erfolgreiche Premiere vom „Rosenkavalier“ im Opernhaus Halle
Pressestimmen:
„Die Aufmerksamkeit ist den Solisten sicher, die sich ihre Rollen souverän ersingen. Romelia Lichtenstein kann die Haltung der Marschallin um so glaubwürdiger verkörpern, weil sie darin die maßvolle Mitte zwischen dem anfänglichen Liebesglück und dem finalen Verzicht erkennen lässt - und wiel ihr die Jugend wie die Reife zu Gebote steht. [...] Dass diese Sophie (Evgenia Grekova) freilich durchaus in der Lage ist, ihren Platz im Leben zu verteidigen, zeigt sich in Konfrontation mit ihrem poltrigen Bräutigam Ochs. Jens Larsen gibt diesem Kerl selbstgefällige Wucht und präpotente Kraft, die alle hagestolzen Klischees vergessen lässt.“
Mitteldeutsche Zeitung, Andreas Hillger
29.01.2007
„Es stimmt hörbar, wenn die Feldmarschallin, so wie Romelia Lichtenstein, stimmlich den Glanz und die Nachdenklichkeit der Monologe liefert. [...] Evgenia Grekova singt nicht nur mit glockenklarer Engelsstimme, sondern verzaubert mit einer betörenden, aber doch selbstbewussten Ausstrahlung ihren Octavian auf der Bühne - und die Zuschauer gleich mit. Diese drei Damen machen das große Terzett im dritten Aufzug zu einem [...] emotional umso eindringlicher entfaltenden Stimm-Prunkstück des Abends. [...] Berechtigt war der in Halle obligate Einheitsapplaus vor allem für die fünf Hauptdarsteller.“
Neues Deutschland, Roberto Becker
02.02.2007
„Romelia Lichtenstein ist nicht nur Halles treffsichere Sopran-Allzweckwaffe (und obendrein eine erstklassige Händel-Sängerin!), sie ist auch eine mit Kraft und wunderbaren, ganz eigen eingefärbten Piani aufwartende Marschallin. Ihre Konkurrentin um die Liebe des Grafen Octavian, ist eine Sensation: Evgenia Grekova singt nämlich eine glockenklare, bezaubernd junge und doch auch überzeugend für sich selbst einstehende Sophie, die auch jedes größere Haus zieren würde. Jens Larsen ist ein überzeugender Ochs von eher althergebrachtem Schrot und Korn, ohne jede Differenzierungsattitüde, doch in sich stimmig. Raimund Nolte ein ausnahmsweise mal eleganter Faninal, an dessen Arm sich die Marschallin am Ende recht chancenreich ausnimmt.“
Dresdner Neuste Nachrichten, Dr. Joachim Lange
30.01.2007
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