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Geschrieben von KlassikAkzente
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Freitag, 2. Februar 2007 |
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Frédéric Chopin war gerade 20 Jahre alt, als er im Oktober 1830 das "Klavierkonzert Nr.1 e-moll" in seiner Geburtsstadt Warschau uraufführte. Drei Wochen später verließ er Polen und sollte nie wieder dorthin zurückkehren. Es war sein letzter öffentlicher Auftritt in seiner Heimat und noch heute spürt man Melancholie auf der einen und Leidenschaft auf der anderen Seite mit jeder Note, die dieses gewaltige Werk ausstrahlt. Im Besonderen, wenn es ein ebenfalls junger Virtuose interpretiert, der in der Lage ist, sich nicht nur technisch, sondern emotional und sympathetisch den Melodien und Motiven zu nähern. Der 24-jährige Yundi Li gehört spätestens, seitdem er im Jahr 2000 mit einem spektakulären ersten Preis den Chopin-Wettbewerb in Warschau gewann, zu den führenden Interpreten der Musik des polnischen Meisters der Romantik. Und so ist es nur konsequent, dass er sich für seine erste Aufnahme mit Orchester eben jenes berühmte Werk auswählt, das einst auch für den Komponisten selbst von zentraler Bedeutung war. Darüber hinaus kombiniert er es mit einem Pendant in Es-Dur von Franz Liszt, das ebenfalls bereits um 1830 in den ersten Zügen ersonnen, aber erst 1855 in Weimar uraufgeführt wurde. Ein Romantik-Doppel voller Pracht und Passion.
Details:
http://www.klassikakzente.de/meisterklasse__119869.jsp
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 2. Februar 2007 )
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