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Amsterdamer Concertgebouw Orchester PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kulturinfo-Team   
Donnerstag, 25. Januar 2007

Das Koninklijk Concertgebouworkest wurde 1888 im Amsterdam gegründet, erster Chefdirigent war Willem Kes. Doch erst während der außerordentlich langen Amtszeit von Willem Mengelberg 1895-1945 kam es zu Weltruhm als eines der virtuosesten Orchester der Zeit. Seine Nachfolger Eduard van Beinum, 1945-59 und Bernard Haitink, 1963-88, konnten seine Bedeutung unter den weltbesten Orchestern halten. Von 1988-2004 folgte Riccardo Chailly, ab 2004 Mariss Jansons.

Der außerordentlich runde Klang des Orchesters wird und wurde wesentlich geprägt durch seine Spielstätte (und Namensgeber), das 1888 eröffnete Amsterdamer Concertgebouw.

Das Concertgebouw hat zwei Säle. Der Große Saal hat 1962 Sitze, der 2004 restaurierte Kleine Saal 437. Der Architekt Adolf Leonard van Gendt ließ sich dabei vom Neuen Gewandhaus in Leipzig inspirieren. In der Innenausstattung sind aber auch Merkmale des Jugendstils zu erkennen, u.a. in den vom belgischen Architekten Victor Horta entworfenen Stühlen.

Das Concertgebouw gilt, auch wegen seiner sehr guten Akustik, als wichtigste Spielstätte für klassische Musik in den Niederlanden und - neben Bostons Symphony Hall und Wiener Musikverein - eines der besten weltweit.

Internetseite (auch in englisch): www.concertgebouw.nl

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. Januar 2007 )
 
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