Vor rund 12.000 Jahren machte die Menschheit den bedeutendsten Schritt ihrer Geschichte: Im Nahen Osten wurde der Mensch sesshaft, entwickelte Ackerbau und Viehzucht und baute die ersten Tempel und Städte.
Dieser revolutionäre Wandel in der Menschheitsgeschichte wird erstmals anhand herausragender archäologischer Funde aus der Türkei in einer Ausstellung präsentiert.
Dargestellt werden die ältesten monumentalen Kultstätten und die frühen menschlichen Siedlungen u.a. in Çatal Höyük, Urfa und am Göbekli Tepe.
Die Ausstellung bietet vielfältige Einblicke in die Themenbereiche Religion und Totenkult, Ernährung, Wohnen, Handwerk und Handel, Jagen und Sammeln, Ackerbau und Viehzucht.
Mehr als 500 Exponate, die zum Großteil noch nie zuvor öffentlich zu sehen waren, veranschaulichen die Ursprünge unserer Zivilisation. Gezeigt werden Aufsehen erregende Megalithpfeiler, beeindruckende Skulpturen, Tierreliefs sowie Alltagsgegenstände wie Schmuck, Werkzeug und Gefäße. Inszenierungen und Modelle der Siedlungen, Wohnräume und Kultanlagen machen die Lebensweise der Menschen vor 12.000 Jahren erfahrbar.
Weitere Informationen: www.landesmuseum.de