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Kunsthalle Bielefeld: Böckstiegel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kulturinfo-Team   
Freitag, 19. Januar 2007
Die beiden Maler Conrad Felixmüller und Peter August Böckstiegel sind vor allem durch ein künstlerisches Leitthema verbunden gewesen: Die beiden Vertreter der so genannten zweiten Generation des deutschen Expressionismus haben sich intensiv mit dem Alltag des einfachen Menschen auseinandergesetzt. "Arbeitswelten" lautet denn auch der Titel einer Ausstellung, die Hauptwerke der beiden Künstler vorstellt. Vom 4. Februar bis 13. Mai zeigt die Kunsthalle Bielefeld rund 120 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und druckgraphische Blätter aus den 1920er Jahren. Während der gebürtige Dresdener Felixmüller ins Ruhrgebiet fuhr, um die Bergleute und Stahlarbeiter in den Industriezentren an Rhein und Ruhr zu zeichnen und zu malen, fand Böckstiegel diesen Themenkreis in der Arbeitswelt des Bauern in seiner ländlichen Heimat bei Bielefeld.

Wer die Heimat und das Heim von Böckstiegel nach dem Ausstellungsbesuch näher kennen lernen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten dazu: Sein Geburtshaus in Werther bei Bielefeld, in dem er in den Sommermonaten lebte und arbeitete, ist in seiner ursprünglichen Art erhalten. Durch Farbgebung, Schnitzereien, Mosaike und Glasfenster gestaltete Böckstiegel das Haus zu einem Kunstwerk. Zu sehen sind neben Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen, Grafiken auch Plastiken verschiedener Schaffensperioden aus dem Nachlass des Künstlers. Das Haus, das noch von seinem Sohn bewohnt wird, ist nur mit einer Führung zu besichtigen, Termine können bei der Agentur Kulturfeld telefonisch unter 0521/121237 vereinbart werden.

Internet: www.kunsthalle-bielefeld.de

 
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