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IPHIGENIE AUF TAURIS
Johann
Wolfgang Goethe
Berliner
Premiere am Samstag, 10. Dezember
2011, um
19.30 Uhr im Maxim Gorki Theater Die
nächsten Vorstellungen sind am 18.12.; 1. + 13.1.2012
„Iphigenie
auf Tauris“ geteilt durch zwei: Franziska Walser und Edgar Selge erkunden
gemeinsam Goethes Version des antiken Mythos. Sie schlüpft in die Rolle der
Iphigenie, er spielt den Anderen –
mal Iphigenies Bruder Orest, mal dessen Freund Pylades, den König der Taurer,
Thoas, oder dessen Vertrauten Arkas. Die Annäherung an das Stück, an die Figuren
und die Sprache, ist ein Prozess, der sich vor den Augen des Publikums
vollzieht. Im Zentrum steht der Dialog, die radikale Auseinandersetzung, aus der
Iphigenie ihr Gegenüber nicht entlässt. In der Konfrontation formuliert sie
ihren Anspruch auf Selbstbestimmung und Akzeptanz –
ein Anspruch, der das männliche Selbstverständnis in Frage stellt und ein
Umdenken einfordert.
Die
Inszenierung, die bei den diesjährigen Ruhrfestspielen ihre Premiere feierte,
entstand unter –
für das Stadttheater –
ungewöhnlichen Produktionsbedingungen: als
Arbeit
im Kollektiv. Die Schauspieler Edgar Selge und Franziska Walser, die Bühnen- und Kostümbildner Peter Baur und
Falko Herold und die Dramaturgin Sibylle Dudek stellten sich gemeinsam der
Aufgabe, den Abend als Gruppenarbeit und nicht in der Regie eines einzelnen zu
realisieren. Die Inhalte des Stücks spiegeln sich im Probenprozess wieder: die
unbedingte Suche nach Auseinandersetzung und Dialog – mit allen
Herausforderungen, die damit verbunden sind. Es spielen Franziska Walser und Edgar
Selge Ein Abend von Peter Baur, Sibylle Dudek,
Falko Herold, Edgar Selge, Franziska Walser Bühne, Kostüme und Video: Peter Baur, Falko Herold, Dramaturgie: Sibylle Dudek Koproduktion
mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen (Premiere 31.5.2011, Theater Marl) Mit
freundlicher Unterstützung der Ernsting Stiftung Alter Hof
Herding
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