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Musikalische
Sprengkraft
Marc-André Hamelin interpretiert Busonis Konzert für Klavier
und Orchester mit Männerchor beim musikfest berlin
Das gigantische Klavierkonzert von
Ferrucio Busoni sprengt mit 80 Minuten Spieldauer unter Einbeziehung eines
Männerchores alle Gattungsgrenzen. Gemeinsam mit Marc-André Hamelin, gefeierter
kanadischer Klaviervirtuose, interpretiert das Rundfunk-Sinfonieorchester
Berlin das selten zu hörende Werk am 8. September beim musikfest berlin in der
Philharmonie. Hervorgegangen aus dem nicht verwirklichten Plan des Komponisten
zu einem Gesamtkunstwerk aus Theater, Tanz, Musik und Zauberei, verweist nur
der Schlusschor „Hymne an Allah“ noch auf das ursprüngliche Sujet: das
Schauspiel „Alladin“ des dänischen Romantikers Adam Gottlob Oehlenschläger. Vom
Text inspiriert sind auch Brahms’ abgründige „Alt-Rhapsodie“ und sein
aufrührendes „Schicksalslied“. Kurz nachdem der Komponist mit dem „Deutschen
Requiem“ seinen künstlerischen Durchbruch erzielt hatte, entstanden die
weltlichen Chorkantaten. Auf die Verse Goethes und Hölderlins entfalten Yvonne
Naef und der Rundfunkchor Berlin ihren vollen Klang.
Kooperationspartner
Berliner Festspiele GmbH, musikfest berlin | Kooperationspartner in der roc
berlin, Rundfunkchor Berlin
Das Konzert wird von Deutschlandradio
Kultur live übertragen.
Donnerstag, 8. September 2011, 20.00
Uhr, Philharmonie Berlin
Marek
Janowski (Dirigent)
Marc-André Hamelin (Klavier)
Yvonne Naef (Mezzosopran)
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Rundfunkchor Berlin
musikfest berlin
Johannes Brahms: „Schicksalslied“, für gemischten Chor und Orchester op. 54
Johannes Brahms: Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor
und Orchester op. 53
Ferruccio Busoni: Konzert für Klavier und Orchester
mit Männerchor op. 39
18:45
Uhr, Curt-Sachs-Saal: Einführung von Steffen Georgi
Ticketpreise: 20 bis 45 Euro
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