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Magischer Norden
Jean-Yves Thibaudet spielt
Griegs Klavierkonzert
Ein
Besuch auf den rauen Hebriden-Inseln während einer ausgedehnten Reise nach
England und Schottland inspirierte den erst 20jährigen Felix Mendelssohn zu
seiner Hebriden-Ouvertüre. Aus Schottland stammten auch die Vorfahren des norwegischen
Klangmagiers Edvard Grieg aus Bergen, der in Verehrung für Robert Schumanns
a-Moll-Konzert bei seinem einzigen Klavierkonzert von 1868/69 eben diese Tonart
wählte. Nordische Töne durchdringen dieses virtuose Klavierwerk.
Edvard
Grieg lernte auf seinen vielen Reisen durch Europa auch Johannes Brahms kennen.
Mit dessen überragender Sinfonie Nr. 4 e-Moll von 1884/85 beschließt Marek Janowski den Konzertabend des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin am
8. März in der Philharmonie Berlin.
Der
französische Pianist Jean-Yves Thibaudet
ist Solist im a-Moll-Klavierkonzert von Grieg. Weltweit ist Thibaudet auf allen
Konzertpodien ein gefragter Interpret. Er spielte in den vergangenen Jahren
außerdem die mit einem Oscar und Golden Globe preisgekrönte Musik zum Film
„Abbitte“ ein, auch die Filmmusik für „Stolz und Vorurteil“ wurde für einen
Oscar nominiert. 2010 wurde der Weltklassepianist in Hollywood in der Hall of
Fame geehrt.
18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal: Einführung von Steffen Georgi
Live-Übertragung auf Deutschlandradio Kultur
Tickets: 20
bis 50 Euro
RSB
Besucherservice: 030-202987-15,
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Dienstag, 8. März 2011,
20.00 Uhr, Philharmonie Berlin
Marek
Janowski (Dirigent)
Jean-Yves
Thibaudet (Klavier)
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Felix Mendelssohn Bartholdy: „Die
Hebriden“ Konzertouvertüre h-Moll op. 26
Edvard Grieg: Konzert für Klavier
und Orchester a-Moll op. 16
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4
e-Moll op. 98
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