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Geschrieben von Dieter Bub
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Dienstag, 1. März 2011 |
Kent Nagano in Berlin. Er steht im Frühjahr im Mittelpunkt des DSO-Programms mit einem monumentalen Programm - dreimal Bruckner. Den Auftakt bildete die "Fünfte" - die "Romantische" in einer ruhigen ausformulierten Interpretation, Kent Nagano spürte den Geheimnissen des Werkes nach, erforschte seine Fülle und das in einem engen Dialog mit dem Orchester, in einer vertrauten Zwiesprache der Verständigung, deren Ergebnis von intensiver Fülle und Präzision war. Dabei erreicht Nagano zunehmend stärkere körperliche Ausstrahlung. Er und das DSO sind sich noch immer ungewöhnlich nahe - die Zuhörer danken mit Bravo und lang anhaltendem Beifall für einen verehrten Dirigenten. Im ersten Teil des Abends Kompositionen des 38jährigen Klarinettisten Jörg Widmann:"Polyphone Schatten" mit ungewohnt vielseitigem Einsatz der Instrumente, eine unterhaltsam burleske Fantasie mit Anklängen an Gershwin und "Armonika", ein Orchesterwerk mit Glasharmonika, Akkordeon, dazu Celesta, Klavier, Harfe, das Orchester begleitender großer Klangraum, wogende steigernde Klangbilder, deutliche Spuren von Messiaen und Bruckner. Faszinierend. Jörg Widmann, Verheißungsvolles für die Zukunft.. am 19.3. Kent Nagano und das DSO: Anton Bruckner: 7. Symphonie
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. März 2011 )
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