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Nachtgestalten (4.) –
Hannu Lintu dirigiert Gustav Holsts ›Planeten‹
DSO-Solocellist Mischa Meyer
interpretiert Dmitri Kabalewskys Violoncellokonzert Nr. 2
Am 20. Februar
leitet Hannu Lintu das 4. Konzert der Themenreihe ›Nachtgestalten‹. Zum Auftakt
erklingt ›Insomnia‹, ein Werk des finnischen Dirigenten und Komponisten
Esa-Pekka Salonen. Mischa Meyer, Solocellist des DSO, übernimmt im
Violoncellokonzert Nr. 2 von Dmitri Kabalewsky den Solopart. Im zweiten Teil
des Abends steht Gustav Holsts Erfolgswerk ›Die Planeten‹ auf dem Programm, bei
dem die Damen der Berliner Chöre Cantus Domus und Ensemberlino Vocale die
Vokalparts übernehmen.
Mit
drei Werken des 20. und 21. Jahrhunderts entführt der Finne Hannu Lintu sein
Publikum in die Halbwelt der ›Nachtgestalten‹. In dem packenden Werk seines
Landsmannes Esa-Pekka Salonen nimmt die Musik den Zuhörer an die Hand und führt
ihn durch die Untiefen einer schlaflosen Nacht hin zu einem strahlenden Sonnenaufgang. Als musikalisches Gegengewicht bringt
Hannu Lintu für die zweite Konzerthälfte den größten Kompositionserfolg von
Gustav Holst mit: ›Die Planeten‹, ein Werk voll mythischer Stimmungsbilder. Ein
Höhepunkt verspricht der Auftritt von Mischa Meyer zu werden. Der erst
26-jährige Solocellist des DSO tritt als Solist in Dmitri Kabalewskys Zweitem
Cellokonzert auf.
Hannu
Lintu befindet sich auf dem Sprung zu einer großen Dirigentenkarriere. Erst
kürzlich wurde er zum Nachfolger von Sakari Oramo als Chefdirigent des
Finnischen Radio-Sinfonieorchesters ernannt. Zuvor hatte er Chefpositionen beim
Tampere Philharmonic Orchestra, Helsingborg Symfoniorkester und Turku
Philharmonic Orchestra inne. Außerdem wurde er zu Beginn dieser Saison zum
Principal Guest Conductor des RTE National Symphony Orchestra Dublin ernannt.
Beim DSO war Hannu Lintu erstmals in der vorletzten Saison als Einspringer mit
einer Glanzleistung zu erleben, die nun den ersten »regulären« Auftritt nach
sich zieht.
Mischa Meyer wurde
zur Saison 2007|08 vom DSO auf die Position des Solo-Cellisten berufen. Aus
einer Baden-Badener Musikerfamilie stammend, studierte er bei Martin Ostertag
und seit 2004 an der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ Berlin bei David
Geringas. Mischa Meyer ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes,
Preisträger zahlreicher deutscher und internationaler Wettbewerbe. Neben seinen
Auftritten als Solist mit den verschiedensten Orchestern engagiert er sich als
vielseitiger Kammermusiker, beispielsweise als Mitglied des Ovid Trios und des
Eisler Quartetts.
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