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Die STÄV in Ostberlin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 12. Oktober 2010

Am Samstag, 16. Oktober 2010, 19 Uhr, wird in der Hannoverschen Str. 28-30, Berlin-Mitte, vor der ehemaligen Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR (StäV) eine weitere Revolutionsstele der Öffentlichkeit übergeben. In dem Gebäude befindet sich heute das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Ständige Vertretung war 1989, neben den Botschaften in Prag und Warschau, ein wichtiger Anlaufpunkt für Ostdeutsche, die aus der DDR flüchten wollten. An die damaligen Ereignisse wird künftig eine Stele der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. vor dem früheren Eingang der diplomatischen Vertretung erinnern.

 

Die Übergabe der Stele an die Öffentlichkeit durch Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF und Dr. Olaf Weißbach, Geschäftsführer der Robert-Havemann-Gesellschaft, ist zugleich Auftakt für die “Nacht der offenen Türen“ im Rahmen des diesjährigen “Festival of Lights“, an dem sich das Bildungsministerium beteiligt.

Um 19.30 Uhr schließt sich die erste von insgesamt drei szenischen Führungen mit Schauspielern durch das Haus an. Bis 24 Uhr finden zudem regelmäßig öffentliche Rundgänge statt.

 

Die Stele in der Hannoverschen Straße ist eine von 18 Markierungen, mit denen die Robert-Havemann-Gesellschaft Orte im Osten wie im Westen der Stadt kennzeichnet, die eng mit der Friedlichen Revolution verbunden sind. In historischen Fotos und erläuternden Texten, abrufbar in acht Sprachen, informieren die Stelen am jeweiligen Originalschauplatz über die Ereignisse von 1989/90.

 

Eine vollständige Übersicht über die Standorte sowie historische Fotos, Dokumente und Beschreibungen sind auf der Website revolution89.de zu finden. Das Begleitheft “Orte der Friedlichen Revolution Berlin“ kann für fünf Euro bei der Robert-Havemann-Gesellschaft bezogen werden.

 

Das Projekt ist Teil des Gedenkstättenkonzeptes des Bundes und wird zu gleichen Teilen vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

 
 
 
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