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DSO:Nachtgestalten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Dieter Bub   
Donnerstag, 30. September 2010

Verdis "Requiem" als Beginn der "Nachtgestalten". Der Themenschwerpunkt des Deutschen Symphonieorchesters Berlin mit dem intensiv - ergreifenden populären, opernnahen Werk des Italieners - ein Anfang, der mit dem Herbst und der dunklen Jahreszeit im Einklang steht.
Requien sind mehr als genußvolle Konzertabende, sind immer Stunden von Einkehr und Andacht und der unmittelbaren Konfrontation mit dem Tod und dem Leben danach. Es sind unsere Ängste und die flehenden Gebete uns vor der Hölle zu verschonen. Wir erhoffen Vergebung und Frieden.
Die Zuhörer in der Philharmonie erlebten einen Abend, der sie unter der Leitung von James Conlon in ungewöhnlicher Weise ihren Bann zog - lange nach dem Verklingen des letzten "Libera me" herrschte Stille ehe dann begeisterter Beifall folgte. Der Jubel galt einem Quartett excellenter Solisten mit Julianna Di Giacomo, Masrina Prudenskaja, Franco Farina und Vitalij Kowaljow, demRundfunkchor und dem Deutschen Symphonieorchester. Das DSO zeigte in diesem komplexen Werk seine große Strahlkraft. Es wirkt frisch und ist von großer Begeisterungsfähigkeit wie bereits zuvor in den ersten beiden Konzerten der Saison. Entschlossen gegen alle alten Versuche finanzieller Taschenspielertricks, mit denen über Einsparungen und Zusammenlegungen spekuliert worden ist.

 

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 30. September 2010 )
 
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