Mi 15. Sept | 20 Uhr | Philharmonie | musikfest berlin 10
18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber
DAVID ROBERTSON
Cantus Domus und Ensemberlino Vocale
Ralf Sochaczewsky und Matthias Stoffels
Béla Bartók Divertimento für Streichorchester
Pierre Boulez ›Figures – Doubles – Prismes‹
Maurice Ravel ›Daphnis et Chloé‹ (vollständige Ballettmusik)
Preise: Karten für 15 € bis 44 €, AboPlus-Preis* ab 13 € | Tickets »
▪ ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ geht in die 51. Saison
Seit über fünfzig Jahren erhalten herausragende junge Dirigenten und Solisten in der Reihe ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ die Möglichkeit, mit einem erfahrenen Berufsorchester zusammenzuarbeiten und sich in der Berliner Philharmonie einzuführen, so auch wieder am 21. September. Der Dirigent des ersten
›Debüt‹-Konzerts der neuen Spielzeit, Eugene Tzigane, leitete 2009 seine erste Premiere an der Bayerischen Staatsoper, ab der unmittelbar bevorstehenden Saison ist er Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Die amerikanische Mezzosopranistin Sasha Cooke und der israelische Pianist Inon Barnatan, die bereits in die großen Konzerthäuser und zu renommierten Festivals weltweit eingeladen wurden, geben an diesem Abend ebenfalls ihr Berlin-Debüt: Cooke mit Mahlers Rückert-Liedern, Barnatan mit Ravels Klavierkonzert G-Dur. Gerahmt wird das Programm durch große Symphonische Dichtungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Debussys impressionistisch schwebendes ›Prélude à l’après-midi d’un faune‹ eröffnet den Abend, Strauss' selbstreflexives Meisterwerk ›Tod und Verklärung‹ beschließt ihn.
Di 21. Sept | 20 Uhr | Philharmonie | Debüt im Deutschlandradio Kultur
18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber
EUGENE TZIGANE
Inon Barnatan Klavier | Sasha Cooke Mezzosopran
Claude Debussy ›Prélude à l'après-midi d'un faune‹
Maurice Ravel Klavierkonzert G-Dur
Gustav Mahler Rückert-Lieder
Richard Strauss ›Tod und Verklärung‹
Preise: Karten für 10 € bis 30 €, AboPlus-Preis* ab 9 € | Tickets »
▪ ›Nachtgestalten‹ (1.) – Verdis Requiem eröffnet die Themenreihe

Im Zentrum der DSO-Spielzeit 2010|2011 steht das Thema ›Nachtgestalten‹. Sechs Konzerte beschäftigen sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen der Nacht, die die Menschheit seit jeher fasziniert und abstößt zugleich. Sie ist Inbegriff gegensätzlicher Wünsche und Ängste, Anziehung und Entfremdung, Einengung und Entgrenzung, bietet gleichsam Schutz und birgt tausend Gefahren - nicht zufällig ist sie häufig Sinnbild des Todes, des ewigen Schlafs und Dunkels. - Den Auftakt der Themenreihe bildet unter der Leitung von James Conlon »die große Nachtmusik«, die monumentale Messa da Requiem von Giuseppe Verdi. Der lateinische Text, eine Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Furcht, letztlich aber auch mit Hoffnung, bietet eine Idealvorlage für künstlerische Dramatisierung und findet bei Verdi eine überwältigende Übersetzung in Musik. Das Werk spiegelt die Variations- und Instrumentationsbreite des großen Opernkomponisten im Umgang mit dem Gesamtklang aus Orchester, Solisten und Chor wider. Julianna Di Giacomo, Marina Prudenskaja, Pavel Černoch und Vitalij Kowaljow bilden stimmlich einen starken Gegenpart zu dem allzeit brillanten Rundfunkchor Berlin.
›Nachtgestalten‹ (1.)
Di 28. Sept | 20 Uhr | Philharmonie
Mi 29. Sept | 20 Uhr | Philharmonie
jeweils 18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber
JAMES CONLON
Julianna Di Giacomo Sopran | Marina Prudenskaja Mezzosopran
Pavel Černoch Tenor | Vitalij Kowaljow Bass
Rundfunkchor Berlin Simon Halsey
Giuseppe Verdi Messa da Requiem
In Zusammenarbeit mit dem Rundfunkchor Berlin