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Geschrieben von Administrator
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Montag, 6. September 2010 |
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ÜBERREGIONALE ANERKENNUNG FÜR DAS SCHAUSPIEL KÖLN.
Die Fachzeitschrift „Die deutsche Bühne“ kürt das Schauspiel Köln zum Theater mit der besten Gesamtleistung und hat die Kölner Inszenierungen „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“ in der Regie von Karin Beier und „Die Kontrakte des Kaufmanns“ in der Regie von Nicolas Stemann (Koproduktion mit dem Thalia Theater) als ‚herausragenden Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Schauspiels’ gewürdigt.
Rund 50 Fachautoren haben acht Fragen zur deutschsprachigen Theaterlandschaft beantwortet. Bei der Frage nach der besten Gesamtleistung hat das Schauspiel Köln mit insgesamt sechs Nennungen die Nase vorn.
In der Augustausgabe des Magazins heißt es: „Das meistgenannte Schauspielhaus der vergangenen Saison ist das von Karin Beier in Köln. An ihrem Programm gefällt unseren Autoren aber nicht etwa die [K]eine[EK] starke Handschrift, sondern die Vielfalt unterschiedlicher Handschriften. Stefan Keim bringt es auf den Punkt: „Das Schauspiel Köln setzt sich mit sehr verschiedenen und manchmal extremen ästhetischen Mitteln, großer Experimentierlust und inhaltlich klar fokussiert mit der Gegenwart, der Finanzkrise und ihrer Wirkung auf Menschen auseinander.“ Die Verschiedenheit macht das Profil – so sieht es auch Annette Poppenhäger, die vom Kölner Schauspiel beeindruckt ist, „weil es nicht nachlässt, den Kölner Theatergängern die verschiedensten ästhetischen Sichtweisen anzubieten und sie aufs Feinste zum Denken anzuregen.““
Bei der Frage nach dem herausragenden Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Schauspiels werden die Inszenierungen „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“ in der Regie von Karin Beier und „Die Kontrakte des Kaufmanns“ in der Regie von Nicolas Stemann jeweils dreimal benannt und belegen damit zusammen mit Andreas Kriegenburg ebenfalls die Spitzenplätze.
‚Die deutsche Bühne’ hierzu: „Karin Beier muss als Regisseurin noch einmal gewürdigt werden, was wir gerne an Joachim Lange delegieren „Karin Beiers „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“ in Köln, diese ungewöhnliche Adaption eines Filmstoffes und seine virtuose Umsetzung, steht für die Qualität, die das Schauspiel Köln mittlerweile wieder erreicht hat und gehört für sich genommen zu den interessantesten und packendsten ästhetischen Experimenten auf der Theaterbühne. Der Dritte im Bunde der dreimal Genannten ist Nicolas Stemann – Ruth Bender hat „Die Kontrakte des Kaufmanns“ gesehen und meint „Dieser Theaterabend ist eine wunderbare Zumutung und große Kunst, Kabarett und Kapitalismuskritik in einem.““
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