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Das Dresdner Albertinum ist neu eröffnet - ein großes attraktives Gebäude, gleich hinter der Brühlschen Terrasse. Unbedingt Sehenswert! Bereits die Architektur des mächtigen Baus, behutsam eindrucksvoll neu gestaltet mit einer Überbrückung des Innenhofes, einem weiteren Zugang und der Sanierung der Ausstellungssäle, ist meisterhaft. Dazu eindrucksvolle Ausstellungen mit einer großen Skulpturensammlung in einem eigenen Saal im Erdgeschoß, der Galerie neuer Meister, einem Klinger-Saal und großen Schaudepots. Über dem Lichthof - in Lichter Höhe - von jeder Flut unerreichbar - das Depot. Die Veränderungen waren nach der großen Elbeflut 2002 notwendig geworden. In einer einzigartigen Rettungsaktion war es gelungen die Werke aus den Kellerdepots zu bergen. Bei einer anschließenden Auktion wurden 3,4 Millionen Euro für die Neugestaltung eingenommen.
Den Besucher erwarten jetzt wieder großartige Werke als über zwei Jahrtausenden.
Was wir vermisst haben: die Skulpturensammlung erscheint aus der Zeit nach 1945 mangelhaft - hier macht sich die Leerzeit in der streng reglementierten DDR-Kultur-Kulturpolitik bemerkbar. Es fehlten Kunstverstand der Kulturfunktionäre und es mangelte am Geld zum Erwerb.
Gerhard Richter sind zwei Räume gewidmet, Baselitz und Penck sind mit je einem Raum zu stark vertreten während manche andere bedeutende zeitgenössische Künstler fehlen, wie Herrmann, Schleime oder Scheib. Vielleicht später......
Der offizielle Text des Museums zur Neu-Eröffnung
Ab 20. Juni ist das Albertinum wieder geöffnet
Nach Sanierung und Umbau präsentiert sich das neue Albertinum nun mit Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart. Die neuen Ausstellungssäle teilen sich die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung allein. Die Bestände beider Museen mit Malerei von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter sowie Skulptur von Rodin bis ins 21. Jahrhundert besitzen weltweit einen bedeutenden Ruf. Riesige gläserne Schaudepots eröffnen dem Besucher bisher unbekannte Einsichten in das Innere des Museums und erschließen bislang verborgene Werke der Sammlung auf Dauer. Innerhalb der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist das neue Albertinum berufen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Während in den Ausstellungsräumen der Kunst der Moderne und Gegenwart eine große Bühne geboten wird, werden hinter den Kulissen des Museumsbetriebes die Gemälde alter und neuer Meister restauriert. Das neue Albertinum ist in seiner Gesamtheit auf Begegnungen zwischen Malerei und Skulptur, Romantik und Moderne, zwischen Ost und West, zwischen gestern, heute und morgen ausgerichtet.
Den Anlass für eine Neukonzeption des Museums gab das Jahrhunderthochwasser der Elbe und ihrer Nebenflüsse im Jahr 2002. Was damals als Katastrophe begann und die Depots im Untergeschoss des historischen Baus in Mitleidenschaft zog, sollte sich alsbald für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Chance herausstellen. Denn drei Monate später versteigerten mehr als 40 zeitgenössische Künstler im Rahmen einer Auktion jeweils aus ihrem Oeuvre bekannte Werke.
Der Erlös von über 3,4 Millionen Euro gab die Initialzündung für die Komplettsanierung des Albertinums, mit einem weltweit einzigartigen, hochwassersicheren Museumsgebäude. Ein Architekturwettbewerb brachte ein spektakuläres Konzept des Berliner Büros Staab Architekten hervor. Ihr architektonisches Meisterwerk bietet als raumhaltiges Dach fortan für Depots und Restaurierungswerkstätten „eine Arche für die Kunst“.
So gewinnt das Gebäude nicht nur einen lichtdurchfluteten Innenhof mit Platz für Cafè, Buchladen, Galeriekonzerte und Theateraufführungen, sondern auch einen zweiten Museumseingang. Von nun an können die Besucher das Albertinum wie immer von der Brühlschen Terrasse und seit neustem vom Georg-Treu Platz betreten. Damit bereichert das Museum Dresden um einen weiteren, wichtigen öffentlichen Ort.
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