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Geschrieben von Administrator
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Montag, 31. Mai 2010 |
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Die alten Seilschaften funktionieren noch immer: die Stasi agiert in Bremen. Im Tatort aus der gemächlichen Hansestadt wurde uns erklärt, daß die Verbindungen des einstigen DDR-Geheimdienstes weiter existieren und die Genossen auch zwanzig Jahre nach Ende der DDR lukrative Geschäfte machen - mit Waffen für Südamerika. Die Story , etwas undurchsichtig, war gut recherchiert, nah an den Praktiken der Stasi. Dabei trifft die Kommissarin ihren alten Demofreund, der in den Fängen der Kriminellen erpresst wird und der Attraktivität einer jungen Frau erliegt, seiner eigenen Tochter. Sie war nach der Geburt im Gefängnis bei linientreuen Pflegeeltern aufgewachsen. Die ihr unbekannte Mutter, nach der Haft in den Westen entlassen, lebte ebenfalls in Bremen, bis sie den üblen Geschäften der alten Seilschaften auf die Schliche kam und deshalb sterben musste.
Fiktion oder Realität? Es ist kein Gehemnis, daß Spitzel von einst heute Inhaber und Mitarbeiter von Security-Firmen sind und immer noch blendende Geschäfte machen. Der Tatort aus Bremen: Geschichte und gute Unterhaltung.
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