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Dienstag, 11. Mai 2010 |
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Marek Janowski präsentiert in diesen Wochen seinen großen Beethoven-Zyklus - ein Projekt das von den Zuhörern mit großem Beifall aufgenommen wird wie eine große "Missa Solemnis" Aufführung und die Symphonien, in denen das Orchester sich in klanglich excellenter Form präsentiert. Janowskis Darbietung der Vierten war dabei ein sensibles differenziertes Nachspüren mit solistischen bemerkenswerten Leistungen und die Fünfte mit ihrem großen Potential aufrüttelnd und fragend zugleich bis hin zum jubelndem Finale.
Ein ungewöhnlicher Programmpunkt an diesem Abend: nach den Symphonien gab es im dritten Teil Beethovens Streichquartett in c-Moll op.18 Nr.4. Kammermusik im großen Saal - es zeigte sich wieder einmal die große akustische Qualität des Hauses - mit dem jungen Apollon-Musagete-Quartett aus Wien, das mittlerweile innerhalb weniger Jahre zur Spitzenklasse gehört. Es eine leidenschaftliche , ungestüme und dabei präzise Interpretation Beethovens, so bisher ungehört. Großer Jubel.
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