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Missa solemnis
Marek Janowski dirigiert Beethovens Messe mit RSB und Rundfunkchor Berlin in der Philharmonie
Länger als jeder anderen Komposition widmete sich Beethoven seiner Missa solemnis. Von 1819 an, während einer schweren Lebenskrise beim Totalverlust seines Gehörs, entstand eine der bedeutendsten Messen in der Musikgeschichte. Zurückgezogen von der Gesellschaft konnte er sich aufgrund der Taubheit nur noch über die berühmten „Konversationshefte“ mitteilen. So setzte sich Beethoven mit den Weltreligionen auseinander und erforschte religiösen Glauben. Seiner Messe verlieh er eine nie dagewesene Modernität. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin führt die Missa solemnis gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin am 4. Mai in der Philharmonie auf. Solisten sind Camilla Nylund (Sopran), Iris Vermillion (Alt), Mark Padmore (Tenor) sowie Franz-Josef Selig (Bass).
18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal: Einführung von Steffen Georgi
Karten: 20 bis 45 Euro
Besucherservice: 030-202987-15,
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Deutschlandradio Kultur überträgt das Konzert am 10. Mai, um 20.03 Uhr.
Dienstag, 4. Mai 2010, 20.00 Uhr, Philharmonie Berlin
Marek Janowski (Dirigent)
Camilla Nylund (Sopran)
Iris Vermillion (Alt)
Mark Padmore (Tenor)
Franz-Josef Selig (Bass)
Rundfunkchor Berlin
Simon Halsey (Choreinstudierung)
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Beethoven-Zyklus II
Ludwig van Beethoven
Missa solemnis für Soli, Chor und Orchester D-Dur op. 123
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