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Dieser Film von Matti Geschonnek war uns als eine Alternative zu den mißratenen komödiantischen Versuchen einer Annäherung an die DDR angekündigt worden. Eine Geschichte aus den Achtundsechzigern im Osten,die Verfilmung eines Romans über das Leben kleiner Leute in Ostberlin. Im Mittelpunkt steht eine Rentnerin, die bereits fünf Männer zu Grabe getragen hat, alle an den Folgen des Krieges oder am Suff gestorben. Der sechste, mit einem Splitter im Kopf, liegt bereits darnieder, wird sich noch einmal erheben, sich im "Feuerlöscher", seiner Stammkneipe, noch einmal betrinken und kurz danach ebenfalls abröcheln. Unterdessen hat sich die viel begehrte Alte bereits in einen Neuen verliebt, einem Mann, der Zeit seines Lebens engagiert vom wahren Kommunismus träumt und Walter Ulbricht verachtet. Leider erfahren wir vom Leben in der DDR zu jener Zeit nur wenig - außer dem kurzen Auftritt eines Fanfarenzuges. Ansonsten spielt die Geschichte auf dem Friedhof, auf einem verlassenen Platz, den nur ein Wolga von der Stasi und ein Motorrad passieren. Sonst steht da ein alter Vorkriegs-DKW,der von einem Jungen gewienert wird, der seinen Prügelvater in den Knast bringt. Im übrigen erleben wir eine Gruppe alter räsonierender Saufkumpanen, einen unförmigen Hitler -treuen Fischhändler, die Tochter der Alten, die sich nach einem besseren Leben sehnt mit ihrem Mann, einem etwas beschränkten Volkspolizisten, zwei selbstverständlich fiese Männer des Staatssicherheitsdienstes und den Enkel der Oma. Er versucht sich in diesem Verwirrspiel zurechtzufinden und gerät mit den miesen huntertprozentigen Lehrern in Konflikt. Das alles wirkt holzschnittartig, plakativ, aufgesetzt. Schade! So bleibt noch immer nur ein wirklich bedeutender Film über die Zeit in der DDR: "Das Leben der anderen". Und Filme, die in der DDR entstanden sind, wie "Die Legende von Paul und Paula" oder "Solo Sunny".
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