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Geschrieben von D.B.
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Mittwoch, 17. Februar 2010 |
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Allen Pfennig - und Centfuchsern ins Stammbuch geschrieben - wer auch immer gemeint hatte, DDO und RSO auf die kulturelle Streichliste setzen und zusammenlegen zu können, dem seien nur der Besuch der Konzerte beider Orchester zu empfehlen. Zum Beispiel das Programm des RSB vom 16.Februar. Die Sinfonie Nr.3 von Hans-Werner Henze - das große Tongemälde im Nachkriegsberlin - verzweifelt, fragend, wuchtig- unter Marek Janowski fulminant. Danach Boris Blachers Variationen für Orchester über ein Thema von Nicolo Paganini - Gelegenheit für solistische Billanz und fröhlichen Jazz, vergleichbar mit Leonard Bernstein, ein swingendes deutsches Orchester mit amerikanischem Schwung. Zum Abschluß dann Rachmaninows 4. Klavierkonzert mit Boris Berezosy - dieser russische Bär wuchtig, gewaltig, einfühlsam stimmungsvoll im zweiten Satz und immer im Dialog mit dem Orchester. Ovationen für Solisten und Orchester - mit der Wiederholung des 3. Satzes aus Zugabe. Nein, die Kulturpfennigfuchser müssen ihre Hände von diesen Orchestern fernhalten ! Auch in Zukunft!
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