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Montag, 16. November 2009 |
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Das Rundfunk Sinfonieorchester Berlin gehört nicht nur zum orchestralen Führungsquintett in der Hauptstadt sondern wartet mit immer neuen ungewöhnlichen Projekten auf. Dazu gehört auch die Verpflichtung von Kritjan Järvi, der 2002 von hier aus seine internationale Karriere mit startete. Järvi, der neue Wege der Begeisterung , der Anteilnahme der Musiker sucht und das mit dem RSO bewies, sorgte wieder für einen eimdrucksvollen Abend mit einem Programm, das drei Werken Arvo Pärts gewidmet war : der Sinfonie Nr. 3, dem Stabat mater und dem Wallfahrtslied. Pärt als Komponist der Demut, gegenwärtig und doch mit seinen Wurzeln weit zurück in der Vergangenheit , kehrt zurück und weckt in den Zuhörern die alte Kunst des Hörens, die sich jeder Gewaltigkeit widersetzt. Musik als Andacht und Erkenntnis, die nachklingt. Orchester und Rias-Kammerchor in vorzüglicher Harmonie Dazwischen Gustav Mahlers Lieder aus des Knaben Wunderhorn mit der Mezzosopranistin Waltraud Meier - umjubelt auch sie - und unter den Zuhörern eine Verehrerin der großen Wagner-Sängerin - Angela Merkel.
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