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Dresdner Musikfestspiele PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 29. Oktober 2009

Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele, gab  das Programm für die Dresdner Musikfestspiele 2010 bekannt, die vom 19. Mai bis zum 6. Juni 2010 stattfinden werden. Nachdem die Festspiele 2009 unter dem Motto »Neue Welt« mit ihrem Programm nach Westen geblickt haben, lautet das Motto der 33. Ausgabe der Dresdner Musikfestspiele nun »Russlandia«. 

 Jan Vogler: »Die Dresdner Musikfestspiele warten 2010 mit einer einzigartigen Werkschau der Musik Russlands auf. Vor allem im 20. Jahrhundert wird das Drama der Spannung zwischen Ost und West zur kreativen Quelle für geniale russische Komponisten und Interpreten. Dresden liegt geografisch und kulturell in der Mitte zwischen Ost und West. Die Dresdner Musikfestspiele wurden während des Kalten Krieges gegründet, als der Einfluss der Sowjetunion in jedem Lebensbereich spürbar war. Zwanzig Jahre sind seit dem Fall des >Eisernen Vorhangs< vergangen, und es ist an der Zeit, einen neuen Blick auf die Werke der russischen Komponisten und ihre modernen Interpreten zu werfen.«        

 Zu den weltberühmten Orchestern, Ensembles und Interpreten, die 2010 bei den Musikfestspielen zu Gast sein werden, zählen das Orchester des Mariinsky-Theaters unter Valery Gergiev mit Hélène Grimaud, das Russische Nationalorchester unter Mikhail Pletnev mit Emanuel Ax, Chor und Orchester des Bolschoi-Theaters Moskau unter Vassily Sinaisky, die Dresdner Philharmonie unter Kurt Masur sowie mit Yuri Bashmet unter Gennadi Rozhdestvensky, das WDR Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov mit Jan Vogler, Vadim Repin sowie das Borodin Quartet.

Neben dem Schwerpunkt auf russischen Komponisten, Künstlern und Werken präsentieren die Dresdner Musikfestspiele 2010 viele große Künstler unserer Zeit mit Werken, die mit Dresden in Verbindung stehen. So werden anlässlich des Schumann-Jahres Werke des Komponisten unter dem Titel »Schumann 200« von Künstlern wie Juliane Banse und András Schiff, Murray Perahia und die Academy of St. Martin in the Fields, der Staatskapelle Dresden und Leonidas Kavakos, dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Jan Vogler, Frans Brüggen und seinem Orchestra of the Eighteenth Century und dem Hagen Quartett interpretiert.

Auch junge Künstler erhalten wieder eine große Bühne bei den Dresdner Musikfestspielen: Baiba und Lauma Skride, Alice Sara Ott, Mikhail Simonyan sowie die herausragenden jungen Dirigenten Mikhail Tatarnikov und Yannick Nézet-Séguin.


Die Dresdner Musikfestspiele möchten mit der Vielfalt der Musik auch für die Verständigung zwischen den Menschen eintreten, und so werden vor diesem Hintergrund 2010 gleich zwei Projekte realisiert: »Let’s dance! Der Feuervogel« und »Anatevka«. Ersteres ein Projekt mit sozialem Schwerpunkt, bei dem der berühmte Choreograf Royston Maldoom gemeinsam mit Josef Eder die künstlerische Leitung und Choreografie übernimmt und mit ca. 120 Dresdner Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichsten sozialen Schichten den »Feuervogel« einstudiert und mit dem MDR Sinfonieorchester zur Aufführung bringt. Letzeres eine Koproduktion mit dem Staatsschauspiel Dresden, bei der unter der Leitung eines professionellen künstlerischen Teams jugendliche und erwachsene Bürgerinnen und Bürger Dresdens die Geschichte von »Anatevka« auf der Bühne erzählen werden.


Als Vorboten der Festspielsaison präsentieren die Dresdner Musikfestspiele am
8. März 2010 ein Konzert mit Cecilia Bartoli und dem Kammerorchester Basel.


Das »Abo U 30«, das mit 4 Veranstaltungen für junge Leute bis 30 Jahre im vergangenen Jahr sehr erfolgreich eingeführt wurde, wird fortgesetzt.

Die Dresdner Musikfestspiele freuen sich über die Zusammenarbeit mit nunmehr drei starken Partnern, die das hohe künstlerische Engagement erst möglich machen: Die Partnerschaft mit der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden, die im letzten Jahr begonnen wurde und mit dem ungewöhnlichen Veranstaltungsort dem Festival einen neuen und innovativen Charakterzug verleiht, wird fortgeführt. Die langjährige Zusammenarbeit mit Glashütte Original, deren Kern die jährliche Vergabe des Glashütte Original-Musikfestspiel-Preises ist, wird ebenso fortgeführt und weiter vertieft. Als neuer Partner konnte die Ostsächsische Sparkasse Dresden gemeinsam mit der Sparkassen-Versicherung Sachsen gewonnen werden.

 

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