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Freitag, 25. September 2009 |
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Die Oper Halle hat in der neuen Spielzeit mit der Welturaufführung eines Musicals über Edgar Allan Poe gestartet. Der Schriftsteller hat vielen Generationen mit seinen Romanen das Fürchten gelehrt. Er gilt als einer der Väter der Grusel- und Horror-Literatur. Zu seinem 200. Geburtstag bringt jetzt der Erfolgskomponist und Autor Eric Woolfson Licht ins biographische Dunkel.
Wesentlich weniger bekannt als die literarischen Arbeiten des geistigen Vaters der Gruselromane sind jedoch die Details aus seinem Leben: Seine Mutter, eine gefeierte Schauspielerin, stirbt in seinen Armen, als er drei Jahre alt ist. Seine junge Frau stirbt mit 24 Jahren. Das Verhältnis zu seinem Gegenspieler Rufus Griswold, dem frühen Kritikerpapst der amerikanischen Literaturszene, ist von zersetzender Hassliebe geprägt. Nach 26 Jahren trifft Poe seine einstige Jugendliebe wieder und verliebt sich erneut in Elmira. Die beiden wollen heiraten, doch da kommt der Dichter auf geheimnisvoll-düstere Weise ums Leben. Eine Biografie wie ein Krimi.
Eric Woolfson, Mitbegründer von »The Alan Parsons Project«, verbindet auf einzigartige Weise Leben und Werk des amerikanischen Schriftstellers.
Ein Musical und eine Inszenierung, die den Weg in die Saalestadt lohnen, abseits langweiliger musikalischer Massenware von Andrew Lloyd Webber. Spannende Unterhaltung – verbunden mit dem Besuch bei einem anderen Hallenser: Georg Friedrich Händel.
Das Stück „Edgar Allen Poe“ kann in der Oper Halle noch bis zum 27. Juni 2010 angesehen werden.
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