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Geschrieben von Administrator   
Montag, 20. Juli 2009

Neue Veranstaltungen für die Spielzeit 2009 / 2010

Im Herbst 2009 wird der Berliner Konzertveranstalter Concert Concept seinen Schwerpunkt auf die Konzerte der klassischen Musik legen. Den Auftakt macht am 6. September der jüngst zum Chefdirigent des NDR-Sinfonieorchesters ernannte Thomas Hengelbrock mit einer Aufführung von Händels Meisterwerk „Messias“ im Konzerthaus Berlin. Bis Juni 2010 sind dreizehn hochkarätige Klassikveranstaltungen im Konzerthaus, im Kammermusiksaal der Philharmonie sowie im großen Saal der Philharmonie geplant.

 

Thomas Hengelbrock – G. F. Händel „Der Messias“

Er ist der derzeit bekannteste „Geheimtipp“ Deutschlands: Thomas Hengelbrock, Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters. Am 6. September 2009 gastiert der international renommierte Dirigent mit Händels Meisterwerk „Der Messias“ im Konzerthaus Berlin. „Ein Dirigent, der seinesgleichen sucht“ (La Terrasse, Paris), zudem Forscher, Wissenschaftler, musikalisch-kreativer Freidenker und Regisseur – Thomas Hengelbrock hat viele Facetten. In ihrer Gesamtheit verbinden sie sich zu einer der spannendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit.

 
 

 

 

Daniel Müller-Schott (Cello) & Robert Kulek (Klavier)

 

 

Der Ausnahmecellist Daniel Müller-Schott präsentierte am 13. Oktober 2009 zusammen mit seinem Duopartner Robert Kulek (Klavier) drei wahre Juwelen der Kammermusik. Auf dem Programm stehen die Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 3 A-Dur op. 69 von L. v. Beethoven, die Sonate für Arpeggione (Violoncello) und Klavier A-Moll D 821 von F. Schubert sowie die berühmte Violinsonate in A-Dur von C. Franck in der Bearbeitung für Violoncello. Am 13. Oktober können die Berliner erleben, warum Daniel Müller-Schott heute zu Recht als einer der angesehensten und profiliertesten Solocellisten der jüngeren Generation zählt.

 

 

 

Philippe Jaroussky & Concerto Köln

 

 

Mit Philippe Jaroussky beehrt einer der weltweit bekanntesten Countertenöre und „Sänger des Jahres 2008“ (ECHO Klassik) das Konzerthaus. Zusammen mit dem Concerto Köln, einem der renommiertesten Orchester für historische Aufführungspraxis, wird Philippe Jaroussky Highlights der Barockmusik präsentieren. Neben Arien von G. F. Händel und J. C. Bach stehen u. a. Auszüge aus Händels weltberühmter „Wassermusik“ sowie „Die Ankunft der Königin von Saba“ aus dem Oratorium „Solomon“ auf dem Programm.

 

 

 

Lucia Aliberti (Sopran) – Verdissimo

 

 

Die Erfolgreichste Tournee von Lucia Aliberti wird fortgesetzt. In Hamburg wurde die Primadonna von Publikum und Presse gefeiert: „Stets besticht die Aliberti durch Stimmschönheit und Gestaltung. Koloraturen sind bei ihr niemals nur schmückendes Beiwerk, sondern selbst in höchster Lage präzise gesetzt und bewusst phrasiert“. (Hamburger Abendblatt, 21.3.2009) „Jubel, stehende Ovationen! Königin des Belcanto“ (Die Welt, 21.3.09) Am 24. November 2009 haben ihre Berliner Fans die große Möglichkeit die Primadonna in einer Operngala mit dem Titel „Verdissimo“ in der Philharmonie zu erleben.

 

 

 

Christoph Prégardien (Tenor) & Andreas Frese (Klavier)

 

 

Christoph Prégardien ist einer der herausragenden lyrischen Tenöre unserer Zeit. Besonders als Liedsänger wird er weltweit geschätzt. Am 5. Januar 2010 wird er – gleich zu Beginn des Schumannjahres – zusammen mit Andreas Frese am Klavier sein Können u. a. mit Robert Schumanns „Dichterliebe“ unter Beweis stellen. Die „Dichterliebe“ mit seinen 16 Liedern (u. a. „Im wunderschönen Monat Mai“) gilt als ein Höhepunkt des romantischen Kunstliedes. Voller Liebesglück aber auch voller Verzweiflung, Schmerz und Melancholie sind Schumanns Vertonungen der 16 Gedichte, die er Heines Zyklus „Lyrisches Intermezzo“ entnahm.

 

 

 

Elisabeth Leonskaja (Klavier)

 

 

Seit Jahrzehnten gehört Elisabeth Leonskaja zu den großen zeitgenössischen Pianistinnen. In einer von den Medien dominierten Welt bleibt sie sich und der Musik treu, ganz in der Tradition der großen sowjetischen Musiker, denen es trotz schwierigster politischer Bedingungen stets um die Quintessenz der Musik ging. Am 7. Januar 2010 wird die Grande Dame des Klaviers im Kammermusiksaal der Philharmonie zu Gast sein, um Meisterwerke der Klavierliteratur aufzuführen: die letzten drei Sonaten von Franz Schubert, darunter auch seine berühmte große A-Dur Sonate D 959, die von jeher als die Krönung des Schubertschen Sonatenwerks betrachtet worden ist.

 

 

 

David Garrett (Violine)

 

 

„Einen Wiedergänger der Virtuosen des 18. und 19. Jahrhunders“ nennt ihn die Süddeutsche Zeitung, als „Gänsehaut-Konzerte“ beschreibt die Bild seine letzte Tournee. Hier begeisterte David Garrett mehr als 50.000 enthusiastische Fans, als er mit Band und großem Orchester in den größten und bekanntesten Hallen Deutschlands auftrat. Freuen Sie sich nun den virtuosen Geiger, mit Stücken aus seinem im Herbst 2009 erscheinendem Album „Classical Romance“, kennen zu lernen. In der berühmtesten Atmosphäre der Berliner Philharmonie wird David Garrett zusammen mit der Staatskapelle Weimar am 27. Januar 2010 sein virtuoses Geigenspiel präsentieren.

 

 

 

Erik Schumann (Violine) & Henri Sigfridsson

 

 

Am 4. Februar 2010 wird einer der Shooting-Stars der Klassik live im Kammermusiksaal der Philharmonie zu erleben sein. Mit Henri Sigfridsson am Klavier wird Erik Schumann u. a. Werke von Beethoven, Tschaikowsky und Brahms präsentieren. Seine Stradivarius „Jupiter“, welche ihm von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird, verleiht seinem ausdrucksstarken Spiel dabei ganz besonderen Klang. Bereits heute konzertiert er regelmäßig mit den weltweit führenden Orchestern wie etwa dem Gewandhausorchester Leipzig oder dem Chicago Symphony Orchestra und ist Gast vieler bedeutender Festivals. Erik Schumann ist einer der spannendsten Geiger unserer Zeit.

 

 

 

Olga Scheps (Klavier)

 

 

Am Dienstag den 9. Februar 2010 wird die erste 23-jährige Ausnahmepianisten und „neuer Stern am Chopin-Himmel“ (FAZ) mit einem Klavierrezital im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zu hören sein. Auf dem Programm von Olga Scheps stehen Werke von Mozart, Schumann und Chopin, welchen die junge Künstlerin mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer künstlerischen Darstellungskraft neuen Ausdruck verleihen wird. In den nächsten Monaten spielt Olga Schleps u. a. beim Klavierfestival Ruhr, mit dem Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover (Dvořák Klavierkonzert), mit den Münchner Symphonikern in der Philharmonie am Gasteig (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1).

 

 

 

Fauré Quartett

 

 

„Wer diese Quartett gehört hat, der möchte es wieder hören“ sagt Martha Argerich nach einem Konzert des Fauré Quartetts. Am 30. März 2010 besteht nun die Möglichkeit, das renommierte Quartett im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zu bewundern. Neben den Werken von Gustav Mahler und Felix Mendelssohn – Bartholdy wird u. a. das Klavierquartett in g-Moll op. 25 von Johannes Brahms zu hören sein, für dessen Einspielung das Fauré Quartett mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik sowie dem ECHO-Klassik-Preis 2008 ausgezeichnet wurde. Wer Brahms und seine Kammermusik liebt, kommt an diesem Konzert nicht vorbei.

 

 

 

Andreas Staier (Klavier)

 

 

Am Ostermontag den 5. April 2010 wird der international gefeierte Pianist Andreas Staier im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zeigen, warum „seine Goldberg-Variationen“ – gespielt auf dem Hammerklavier – zu den spannendsten Interpretationen der Gegenwart gehören. Denn „das Spiel dieses freien, vielseitigen Künstlers gehört zum geistvollsten, hellhörigsten, brillantesten und improvisationsfreudigsten auf dem Gebiet der musikalischen Interpretation überhaupt“, wie sein ehemaliger Lehrer Lajos Rovatkay anlässlich der Verleihung des Praetorius-Musikpreises 2008 über ihn sagte.

 

 

 

Baiba Skride (Violine) & Lauma Skride (Klavier)

 

 

Die Musikkritiker sind vom Zusammenspiel der Skride-Schwestern begeistert: „Raffiniert und unwiderstehlich“, meint die Süddeutsche Zeitung, „das Duo betört mit erlesener Klangqualität“, urteilt die Abendzeitung München und „ein Meisterstück an vertrauter Partnerschaft“ nenn es die Stuttgarter Nachrichten. Am 10. Juni 2010 sind Baiba (Violine) und Luma (Klavier) Skride zu Gast im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und dann können sich auch die Berliner (Kritiker) überzeugen, warum man anderenorts nach einem Konzert der berühmten Skride-Schwestern nicht mehr aus dem schwärmen herauskommt.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 20. Juli 2009 )
 
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