Ein Satz der seit 1987 auf der ganzen Welt zumeist weibliche Filmfans in ihren Bann zog und auch im Theater am Potsdamer Platz warteten alle gespannt auf ihr Lieblingszitat.
Die Geschichte von „Dirty Dancing“ ist recht einfach zu erzählen: Junges, idealistisches Mädchen (Baby) aus gutem Hause trifft auf rebellischen, aber doch charismatischen Tanzlehrer (Johnny) und das Ganze im leicht spießigen Familienresort „Kellerman's“, wo sie Gast und er Angestellter ist.
Doch diese Unterschiede halten die beiden natürlich NICHT davon ab sich ineinander zu verlieben...
Jeder Fan hat tausend Mal diese Geschichte vor dem Fernseher oder der Kinoleinwand verfolgt, doch nun kann er mit dabei sein, mitten in Kellerman's Ferienparadies und die Lovestory von Baby und Johnny hautnah miterleben.
Schon bei den ersten Takten stellt sich eine angenehme Gänsehaut ein und Frauenherzen summen die Melodie des Titelsong.
Und schon wird man hineingeworfen in das amerikanische Familienresort mit Sackhüpfen, Hufeisenwerfen und den allseits beliebten Tanzstunden.
Von Szene zu Szene ändert sich das Bühnenbild in sekundenschnelle und neue Requisiten, Schauspieler und Tänzer erscheinen wie aus dem Nichts.
Der Ablauf der Bühnenversion bleibt dabei sehr am Original, doch trotzdem wird man hin und wieder mit ihrer Umsetzung überrascht. Jeder kennt die Szene bei der Baby und Johnny auf dem Baustamm balancieren, aber wer glaubt schon, dass ein 13 m langes Baumstück dafür ins Theater gehoben wird. Die Besetzung lässt auch nur wenige Wünsche offen, denn obwohl man schon manchmal den wahren Partrick Swayze vermisst, überzeugt der Bühnen-Johnny voll und ganz als Tänzer.
Bis zum Ende fiebern die Reihen mit „The Time of my Life“ den großen Tanz und damit einer großen Liebesgeschichte entgegen. Sehenswert für alle die die Sommer 1963 erleben wollen.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. April 2009 )