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Geschrieben von Dieter Bub
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Montag, 30. März 2009 |
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Wilhelm Furtwängler -. nicht nur als legendäger Dirigent sondern auch als herausragender Komponist - er war jetzt in Berlin bei einem Konzert des RSB unter Marek Janowski neu zu entdecken und zu erleben. Zum ersten Mal seit 1966 wurde sein Sinfonisches Konzert für Klavier und Orchester h-moll aufgeführt - beeindruckend, fulminant, herausragend interpretiert von dem ungarishen Pianisten Gergely Boganyi, zum erstenmal in der Philharmonie. Das schwere Mammntwerk von 52 Minuten Länge ist von seinen Anforderungen vergleichbar mit Rachmaninow und Franz Liszt und dabei von einer großen grüblerisch - expressiven Tiefe. Furtwänglers Konzert ist das Zeitgemälde eines heraufziehenden Weltenunglücks, die Vorahnung der Katastrophe und zugleich Hader und Verzweiflung des Einzelnen, die Zerissenheit eines Menschen, der Teil dieses Geschehens ist. Furtwänglers Komposition bietet dazu überaus schwierige Passagen für das Orchester mit vielen Solostellen, die excellent bewältigt wurden. Das gilt auch für Strauß Sinfonia domestica, das liebenswürdige Familien - Idyll, verspielt und wohl durchdacht angelegt - Teil der Strauß -IZyklus des RSB , nach Furtwängler eher ein hübscher Ausklang.
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