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Geschrieben von Susanne Kubitzek
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Montag, 3. November 2008 |
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“Let's do the timewarp again...and again and again...!” Welche Nacht wäre besser geeignet, um die Premiere der “Rocky Horror Show” in Berlin zu feiern als die Nacht der lebenden Toten, Halloween? Wer wollte, kramte Strapse und Korsage aus dem Kleiderschrank und toupierte sich die Haare. Doch auch ein bisschen Reis, Konfetti und eine Tageszeitung reichen aus, um den Kult dieser Show, der seit 1973 anhält, zu erleben. Denn “Rocky Horror” heißt im günstigen Fall nicht nur zusehen, sondern auch mitmachen, da erst die Integration des Publikums die Show zu einem unvergleichlichen Erlebnis macht. Richard O'Brien hat es geschafft ein Ensemble zusammenzustellen, das den Ansprüchen der jahrelangen Fans mehr als nur standhalten kann. Besonders Riff-Raff, einst von Richard O'Brien selbst gespielt, überzeugte sowohl gesanglich als auch darstellerisch. Einzig und allein Martin Semmelrogge, der die Rolle des Erzählers übernahm, schien mit seinen deutschsprachigen Kommentaren, des sonst in Englisch gehaltenen Stückes, ein wenig deplatziert.
Die Liveband sorgte dafür, dass die Musikeinlagen noch dynamischer und lebhafter wurden und trug dazu bei, dass die gesamte Performance mit Standing Ovations belohnt wurde. Zwei Zugaben waren das Resultat des unermüdlich klatschenden Publikums.
Ein Stück, das einfach mehr bietet als nur Männer in Strapse.
Absolut empfehlenswert für Neueinsteiger und längjährige Fans.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. November 2008 )
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