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Türkenkrimi PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Samstag, 4. Oktober 2008

Die Tote in der Zisterne – eine blonde Deutsche, Geliebte eines Animateurs, der , verlobt mit einem anständigen Mädchen, schließlich selbst dran glauben muss.

Das hat uns gerade noch im Deutschen Fernsehen gefehlt, Krimis aus der Türkei. Tatort Istanbul. Nach dem Bayern auf Rügen, nach Brunetti in Venedig nun die Exotik aus dem vorderen Orient – gespickt mit den entsprechenden Themen : Eheversprechen, Zwangsverheiratung, deutsche Badegäste im Club am Marmarameer, muslimische Paparazzi, die sich aushalten lassen. Dazu immer wieder die Attraktionen Istanbuls, blaues Meer, kitschige Liebesszenen – alles Schöne aus dem sonnigen Südosten. Eine Anhäufung von Klischees.

Das Schlimmste an dieser Premiere – produziert von Regina Ziegler – war Christine Neubauer als studierte Journalistin, die, beste Freundin des Opfers, von plumper Zeigefingercleverness ( Hoppla, hier bin ich schon ! ) , auf eigene Gefahr recherchiert, den Kommissar in Versuchung und sich in Lebensgefahr bringt ( der Kommissar bleibt standhaft, wie sehr die Münchner Geierwally auch ihren Ausschnitt zur Schau stellen und mit dem Hintern wackeln muss – ihr schauspielerisches Potential mit bedeutungsschweren Stummfilmblicken reichte ohnehin  kaum fürs Bauerntheater.

Was uns tröstet : die rundliche Schöne war nur Gast und bleibt uns in Zukunft erspart aber wir wissen, hier wird sich nicht minder qualitätsvoller Ersatz finden – wie wärs mit dem Bullen aus Tölz oder der Vroni Ferres ?

Wie anspruchsvoll sind gegen diesen zusammen gerührten Quark der biedere Alte, Block und

Warum haben die cleveren TV – Serienmacher noch nicht  den Tatort Mallorca entdeckt ?  

 
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