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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 13. August 2008 |
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Letzte Zuflucht Schanghai ist eine große Liebesgeschichte in den Zeiten der politischen Wirren und großen Kriege in den dreißiger und vierziger Jahren. Es ist das Schicksal des Wieners Robert Reuven Sokal und der Chinesin Julie Chenchu Yang - und es ist damit die Begegnung zweier Familien - eines bedeutenden wohlhabenden chinesischen Arztes, den es nach Shanghai verschlagen hat und einer europäischen jüdischen Familie, die 1938 in letzter Minute der Verfolgung und Deportation entgangen ist.
Der Publizist Stefan Schomann, ein excellenter Kenner der Geschichte Chinas, entwirft ein beeindruckendes Panorama der schon damals pulsierenden Weltstadt Shanghai - Gangsterstadt und Sündenpfuhl - wie es im Text heißt - Exil für 18 000 jüdische Emigranten. Der Leser wird auch Zeitzeuge des Zwistes zwischen Japan und China, der Invasion und ihren schrecklichen Folgen, die bis heute in den Beziehungen der asiatischen Großmächte nachwirken.
Letzte Zuflucht Shanghai ist dabei eine anrührende zarte Liebesgeschichte, die sich über alle geografischen und kulturellen Grenzen hinweg als stark und dauerhaft erweist - aus zwei Perspektiven des Paares erzählt, das noch heute glücklich zusammenlebt - in einer Seniorenresidenz auf Long Island.  
Stefan Schomann:
Letzte Zufflucht Shanghai
Heyne
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. August 2008 )
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