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„Der verschollene Caravaggio“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 26. Mai 2008

„Der verschollene Caravaggio“ von Jonathan Harr

Auf den ersten Blick vermutet man einen weiteren Action-Roman a la „Sakrileg“, schließlich geht es um ein verschwundenes Gemälde und es wird eine Reise durch die Kellerarchive und Museen Europas angekündigt. Doch weit gefehlt: Hier orientiert sich Jonathan Harr nicht nur vage an geschichtlichen Ereignissen, er beschreibt das tatsächliche Auffinden eines berühmt-berüchtigten Gemäldes. Es gibt keine Explosionen, keine Pistolen und keine Schurken, die einem den gerade gefundenen Schatz wieder entreißen wollen. Doch gerade die große Nüchternheit in der Erzählung Harrs lässt eine Spannung aufkommen, die nicht effekthascherisch sondern echt ist. Schnell fiebert man mit der Studentin/Doktorandin Francesca bei ihrer Suche nach dem bedeutenden Kunstwerk: Carravaggios „Gefangennahme Christi“ mit. Nebenbei erfährt der Leser/die Leserin jede Menge über Museumsarbeit, Restaurierung und Begutachtung von Bildern sowie über das relativ geschlossene Wissenschaftsgeklüngel, dass auch im Kreise von Museumsdirektoren und –mitarbeitern, Kunstkritikern, Kunsthistorikern und Restauratoren existiert.

Jonathan Harr

„Der verschollene Caravaggio“

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. Mai 2008 )
 
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